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Bund warnt

Olympische Spiele und Skiferien führen zu Stau

Im Februar stehen die Skiferien vor der Tür. Der Bund rechnet deswegen mit mehr Verkehr auf den Strassen, nicht nur in den Wintersportorten, sondern auch im Mittelland. Auch die Olympischen Spiele in Milano Cortina (I) haben Folgen für den Verkehr in der Schweiz.

Besonders an den Wochenenden rechnet das Bundesamt für Strassen ASTRA im Februar mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen wegen des Wintersport- und Ferienreiseverkehrs. Betroffen sind insbesondere die Autobahnen A1, A2, A3, A8, A9 und A13 sowie die Räume Zürich, Bern, Basel, Luzern, Chur und Lugano. Weiter sollten Reisende auf der San-Bernardino-Route zwischen Sargans und Thusis, im Bereich des Gotthard-Strassentunnels sowie auf den Routen ins Berner Oberland und ins Wallis mit Verkehrseinschränkungen rechnen.

Ortschaften entlasten – bei Stau auf der Autobahn bleiben

Sollte es zu Stau kommen, appelliert das ASTRA an die Verkehrsteilnehmenden, auf der Autobahn oder den Hauptverkehrsachsen zu bleiben und nicht über die Dörfer auszuweichen. Dieser unerwünschte Ausweichverkehr belastet die Menschen in den Ortschaften entlang der Nationalstrassen und führt letztlich zum Verkehrskollaps in den Regionen. Der lokale Individual- und Geschäftsverkehr, der öffentliche Verkehr (Busse, Postauto) und der Langsamverkehr auf den Kantons- und Gemeindestrassen werden behindert und das Unfallrisiko steigt. Um das zu vermeiden sollen die Reisenden auf der Autobahn bleiben und damit Rücksicht auf die örtliche Bevölkerung nehmen, schreibt der Bund.

Übersicht

Neben dem üblichen hohen Verkehrsaufkommen in den Agglomerationsgebieten von Zürich, Basel und Bern ist während der Ferienzeit auf den folgenden Strecken mit zusätzlichen Einschränkungen zu rechnen:

Autobahnen

  • A1 Härkingen – Wangen a.A.
  • A2 Belchen-Tunnel – Härkingen
  • A2/A14 Region Luzern (bis Stans-Nord)
  • A2 Amsteg – Quinto (Gotthard-Strassentunnel)
  • A3 Walenstadt – Reichenburg
  • A8 Interlaken – Spiez
  • A8 Sarnen – Verzweigung Lopper
  • A9 La Veyre/Vevey – Bex-Nord
  • A12 Châtel-St-Denis – La Veyre/Vevey
  • A13 Sarganserland – Thusis
  • A28 Landquart – Klosters
  • Wartezeiten an Grenzübergängen möglich

Hauptstrassen

  • Spiez – Kandersteg (Hinreise)
  • Gampel – Goppenstein (Rückreise)
  • Brunnen – Flüelen (Axenstrasse)
  • Göschenen – Andermatt
  • Bellinzona – Locarno
  • sowie diverse Hauptstrassen im Berner Oberland, in Graubünden und in den Walliser Seitentälern

Autoverladestationen

  • Bei der Hinreise kann es jeweils an folgenden Verladestationen von 08 bis 16 Uhr zu Wartezeiten kommen: An der Furka in Realp, am Lötschberg in Kandersteg und am Vereina in Klosters-Selfranga.
  • Bei der Rückreise sind Wartezeiten erfahrungsgemäss jeweils von 11 bis 18 Uhr möglich. Dies betrifft die Furka in Oberwald, den Lötschberg in Goppenstein und den Vereina in Lavin-Sagliains.
  • Zwischen dem 16. Februar und dem 28. Mai 2026 verkehrt der Autozug beim Autoverlad Simplon aufgrund von Bauarbeiten im Simplontunnel im 120-Minuten-Takt (statt im regulären 90-Minuten-Takt).
  • Beim Autoverlad Lötschberg verkehren während der Sportferien bei hohem Verkehrsaufkommen ab Kandersteg und ab Goppenstein Zusatzzüge – bis zu sechs Autozüge pro Stunde und Richtung.

Olympische Winterspiele 2026

Vom 6. bis 22. Februar finden die Olympischen Winterspiele in Milano Cortina (IT) statt. Einige Anreiserouten führen über den Kanton Graubünden. Informationen des Kantons Graubünden zur Verkehrssituation in den Regionen Prättigau und Engadin findest du hier: Olympische Winterspiele 2026: Präsentation des Verkehrskonzepts.

Verfügbare Strassen sicherstellen – auch im Winter

Das ASTRA sorgt mit seinen Partnern auch während der Winterferien für einen sicheren und möglichst reibungslosen Betrieb der Nationalstrassen. Die Verkehrslage werde rund um die Uhr überwacht und bei Bedarf zusammen mit den Kantonen verkehrslenkende Massnahmen ergriffen. Dazu gehört beispielsweise Tempo 80 zu signalisieren (STREETLIFE berichtete).

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