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Auto Zürich – Diese acht Highlights solltest du dir ansehen
In Zürich zeigen aktuell 72 Automarken über 100 Neuheiten. Damit ist die Auto Zürich weiterhin die grösste Automesse der Schweiz und die vielseitigste Show in Europa. Bei einer so grossen Auswahl verliert man schnell den Überblick. STREETLIFE hat für dich acht Tipps, was du bei deinem Besuch nicht verpassen solltest.
Aus dem Frühling wird der Herbst und aus Genf Zürich: Die Auto Zürich ist nach dem Aus für den Genfer Autosalon die wichtigste Messe für die Schweizer Automobilbranche. Zudem schaffen es die Organisatoren auch europäisch relevant zu bleiben. Drei Wochen nach dem Stelldichein in Paris (STREETLIFE berichtete) trifft sich die Branche in Zürich erneut. Mit einem grossen Unterschied: Die Auswahl ist an der Limmat noch grösser als an der Seine.
72 Marken stellen an der Auto Zürich aus. Eine Vielfalt wie es sie sonst in Europa nicht gibt. Obwohl Marken, die in Paris vertreten waren, dort schon ihr Neuheitenpulver verschossen, gibt es in Zürich immer noch viel zu sehen. Über 100 Neuheiten stellen die 72 Marken in den Zürcher Messehallen aus. Im Gegensatz zum Pariser Autosalon gibt es weniger Konzeptfahrzeuge und mehr Autos, welche die Besucher auch effektiv kaufen können. Da bietet die Auto Zürich den optimalen Rahmen, Angebote zu vergleichen.
Aber Besucherinnen und Besucher können auch einfach nur die Vielfalt geniessen. Dazu gehören in diesem Jahr nicht nur Autos für die Strasse: So zeigen Audi und Cadillac ihre Formel-1-Boliden in den Messehallen. Tesla liefert einen Fanservice und zeigt sein Cybercab. Das selbstfahrende Taxi ohne Lenkrad dürfte nicht nur Tesla-Fans anziehen. Und es ist nicht der einzige Roboter in den Messehallen: JAC hat einen echten Roboter am Stand, der läuft und spricht. Bei Xpeng schliesslich geht es sogar in die Luft. Die chinesische Marke zeigt ihre Drohne X2.
Es gibt also viel zu sehen. Hier acht Tipps für Sehenswürdigkeiten, die du an der Auto Zürich nicht verpassen solltest:
1. Lexus TZ
Mit dem TZ präsentiert Lexus sein neues Elektro-Flaggschiff auf der Auto Zürich. Der SUV verfügt über drei Sitzreihen und erreicht voraussichtlich bis zu 530 Kilometer mit einer Batterie-Ladung. Der Stromer ist so neu, dass Lexus noch keine definitive Reichweite nennen kann. Aber mit seinem selbstbewussten Auftritt in der Messehalle weckt er schon die Vorfreude auf das nächste Abenteuer. In die Schweizer Wälder oder Städte rollt der TZ nächsten Frühling zu Preisen ab 74'900 Franken.
2. Denza Z und BAO 5
Drei Elektromotoren sorgen im Denza Z für 1604 PS und 1240 Nm maximales Drehmoment. Im Sportwagen kommt alles zusammen, was die Luxusmarke von BYD ausmacht: Technologie, Performance und Eleganz. Den Z gibt es als Coupé (ab 149'900 CHF), als Cabrio Spider (ab 164'900 CHF) und als Racing-Version (ab 179'900 CHF). Vernünftiger wird es bei Denza mit dem Geländewagen BAO 5. Sein 544 PS starke Hybridantrieb wurde extra für den Offroad-Einsatz entwickelt und verfügt über 4x4, drei elektrische Differenzialsperren und zwei Elektromotoren. Die Preise für den BAO 5 starten bei 77'900 Franken.
3. Mazda CX-6e
Eine Insel der Ruhe im Messetrubel gibt es am Mazda-Stand. Die Marke setzt die japanische Philosophie ins Zentrum. Genau diese Entspannung will Mazda auch in seinen eleganten Autos bieten. So zum Beispiel im neuen Elektro-SUV CX-6e. Die nackten Zahlen wie Leistung (258 PS) und Reichweite (484 km) geraten in den Hintergrund, wenn Mazda erzählt, welche Seele in jedem Auto steckt – und so ein Wohlfühlambiente schafft. In der Schweiz ist es schon erhältlich und kostet ab 49'000 Franken.
4. Nissan Pixo
Mit dem Pixo will Nissan ab Februar die Schweizer Städte wieder erobern. Mit nur 3,78 Meter Länge soll er fast überall noch einen Parkplatz finden und auch um die engste Kurve kommen. Und wenn er schon im Parkhaus von jedem Shoppingcenter eine Lücke findet, bietet er mit 356 bis 1221 Liter Ladevolumen auch genug Platz für alle Einkäufe. Natürlich fährt der Kleine rein elektrisch. Der 82 PS starke Pixo kommt 259 Kilometer weit. Sein eigenständiges Design soll auffallen, ohne laut zu sein. Ob ihm das gelingt, zeigen die Reaktionen der Kundschaft nächstes Jahr.
5. Bentley Torcal S
Auch die englische Luxusmarke wird elektrisch. Der 888 PS starke Torcal ist der erste Stromer von Bentley. Seine Reichweite beträgt rund 600 Kilometer. Ein Highlight ist der Frontgrill: Statt Lüftungsöffnungen findet sich hier neue eine Lichtshow mit LED-Diamanten. Aber ganz konnte Bentley dem Verbrenner nicht entsagen. Mit einem Live-Orchester haben die Engländer den Sound eingespielt und der wird nun im Torcal abgespielt, um ein Gefühl für Geschwindigkeit zu schaffen. Dieses Paket hat aber seinen Preis und kostet mindestens 190'000 Franken.
6. Range Rover Electric
Auch die englische Konkurrenz von Bentley wird elektrisch. Doch der Luxusableger von Land Rover ist die Elektromobilität anders angegangen. Auch bei den E-Modellen gilt: Sie sollen zuerst Range Rover sein und den gewohnten Luxus sowie die gewohnten Geländefähigkeiten bieten. Die Elektrotechnologie hatte da erst zweite Priorität, trotzdem bieten die batteriebetriebenen Varianten von Range Rover und Range Rover Sport über 600 Kilometer Reichweite. Die Preise für die elektrischen Luxus-SUV starten bei 159'600 Franken.
7. Leapmotor B03X
Bei Leapmotor lächeln nicht nur die Hosts und Besucher, sondern auch die Autos. Die Rücklichter des neue City-SUV B03X erinnern an ein freundliches Lächeln. Dazu ist er praktisch. Die Rückbank lässt sich auch aufstellen, um Platz für hohe Gegenstände oder ein ganzes Velo zu schaffen. Im Kofferraum gibt es zudem eine Plastikbox, die für schmutzige Gegenstände gedacht ist, weil sie sich einfach ausspülen lässt. Der 197 PS starke Stromer schafft 382 Kilometer und kostet 23'900 Franken. Nur die Farben kosten zusätzlich.
8. Mercedes-AMG GT SUV
Bis zu 1169 PS bietet der neue Supersport-SUV von Mercedes. Sporttochter AMG verwandelte den elektrischen GT Viertürer in einen SUV, der träumen lässt. In 2,7 Sekunden sprintet der 2,7 Tonnen schwere und 5,08 Meter lange SUV auf Tempo 100. Die Grösse hat den Vorteil, dass im Unterboden ein grosser Akku (106 oder 128 kWh) steckt und damit erreicht Mercedes trotz sportlicher Fahrleistungen Reichweiten von bis zu 700 Kilometer. Wahnwitzige Zahlen zu denen leider auch die Preise zählen. Denn ab 120'000 Franken für die Variante mit weniger Leistung und 200'000 Franken für die 1169-PS-Version dürften die meisten dem Mercedes-AMG GT SUV nie näher kommen als am Mercedes-Stand an der Auto Zürich.
Piraten-Ausstellung mit dem Dodge Charger
Gegenüber der Messe Zürich, im Holiday Inn Hotel, findet parallel zur Auto Zürich eine Piraten-Ausstellung statt. Der Einzelimporteur all.cars präsentiert das dritte Modell, welches er exklusiv in die Schweiz importiert. Nach Nissan Z und Subaru WRX kommt 2027 auch der neue Dodge Charger mit Reihensechszylinder in die Schweiz. All.cars konzentriert sich auf emotionale Verbrennerfahrzeuge.
Deshalb erlaubt sich der Importeur einen kleine Seitenhieb auf chinesische Elektroautos und zeigt Alternativ-Produkte mit gleichen Namen. Darunter unter anderem Chery, BYD oder Seres. Den Charger zeigt all.cars in Anlehnung an General Lee aus der TV-Serie «Dukes of Hazards» ebenfalls in Orange sowie mit dem Schriftzug «General Guisan» und der Schweizer Fahne auf dem Dach. Den 557 PS starken Charger gibt es als Drei- und Fünftürer ab 79'900 Franken.
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