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Unfallstatistik 2025

Weniger Tote, aber mehr Schwerverletzte auf Schweizer Strassen

Im Jahr 2025 sind in der Schweiz 214 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Damit sinkt die Zahl der Todesopfer gegenüber 2024 zwar, die Zahl der Schwerverletzten nahm jedoch zu. Besonders eine Gruppe im Strassenverkehr ist betroffen.

Die neue Strassenverkehrsunfall-Statistik 2025 des Bundesamts für Strassen ASTRA liefert sowohl gute als auch schlechte Nachrichten. Während die Zahl der Todesfälle leicht gesunken ist – im Jahr 2025 kamen 214 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 36 weniger als im Vorjahr – steigt die Zahl der schwerverletzten Personen weiter an. Insgesamt wurden 3’935 Menschen schwer verletzt, 143 mehr als 2024.

Besonders betroffen sind junge Motorradfahrende, aber auch E-Bike-Nutzende und Fahrradfahrende gehören zu den verletzungsanfälligen Gruppen. Seit der Senkung des Mindestalters für Motorräder der Kategorie A1 beobachtet das ASTRA eine steigende Zahl von Schwerverletzten bei 15- bis 17-Jährigen: elf Tote und 154 Schwerverletzte waren es im Jahr 2025. Um die Verkehrssicherheit in dieser Altersgruppe zu erhöhen, prüft das ASTRA Massnahmen wie Anpassungen bei der praktischen Grundschulung oder eine Erhöhung des Mindestalters auf 18 Jahre.

Unterschiede nach Verkehrsteilnahme

Hauptursachen der Unfälle variieren je nach Verkehrsteilnahme: Bei Autos führten Vortrittsverletzungen, Ablenkung und Fahrfehler zu Unfällen. Motorradfahrende waren oft wegen Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit betroffen. Bei Fahrrädern und E-Bikes spielten Unaufmerksamkeit und Ablenkung eine zentrale Rolle, während Fussgängerunfälle überwiegend auf deren Verhalten zurückzuführen waren.

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