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Klima-Revolution

Verbrenner-Verbot ade? Schweizer Forschung könnte das Blatt wenden

Politik und Industrie diskutieren hitzig über das Ende des Verbrennungsmotors. Doch was, wenn wir das CO2 einfach so schnell wieder aus der Luft fischen könnten, wie wir es ausstossen? Forscher der Empa haben jetzt ein «Förderband» entwickelt, das genau das ermöglichen könnte.

Bisher galt das Filtern von CO2 aus der Atmosphäre (Direct Air Capture) als zu teuer, zu langsam und viel zu energieintensiv. Die logische Konsequenz der Politik: Emissionen müssen direkt an der Quelle gestoppt werden, was zum geplanten Aus für Benzin- und Dieselautos führte. Doch eine neue Entdeckung aus der Schweiz lässt nun aufhorchen.

Anstatt riesige, unbewegliche Filteranlagen zu bauen, setzen Forscher der Empa in Dübendorf auf ein völlig neues Prinzip: ein rotierendes Förderband mit einer spezialisierten Beschichtung, die so dünn ist, dass sie CO2 nicht tief im Inneren speichert, sondern in Sekundenbruchteilen an der Oberfläche bindet und sofort wieder abgibt.

Da kaum Material erhitzt werden muss, sinkt der Energieverbrauch massiv. Das System ist modular und könnte in vielen kleinen Einheiten überall dort platziert werden, wo viel Luft bewegt wird, theoretisch sogar entlang von Autobahnen.

Ein Baukasten für die Zukunft

Das Ziel der Empa-Forschenden ist es, den eingefangenen Kohlenstoff nicht einfach nur zu entsorgen, sondern daraus wieder wertvolle Materialien oder sogar Treibstoffe herzustellen.

Noch steht das Projekt am Anfang und eine Testanlage wird gerade entwickelt. Doch das Potenzial ist gewaltig: Kleine, flexible Anlagen könnten CO2 dort binden, wo es am meisten stört, und so den Druck von drastischen Verboten nehmen.

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