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Total verrückt! •
Auto von Zug gerammt

Rentner bleibt zwischen Bahnschranken stecken

Das wäre beinahe ins Auge gegangen. Ein Rentner blieb am Donnerstagabend mit seinem Wagen während des Feierabendverkehrs in Wollerau SZ zwischen zwei Bahnschranken stecken. Sich selbst konnte er retten – sein Auto ist jedoch nur noch ein Haufen Schrott.

Ausgerechnet am Feierabend brauchten Automobilisten in Wollerau SZ am Donnerstagabend viel Nerven und Geduld. Weil ein Rentner mit seinem Wagen zwischen zwei Bahnschranken steckenblieb, knallte es zwischen Fahrzeug und Zug. Das Fazit: Das Auto ist nur noch Schrott, die Zug- und Fahrstrecke wurde gesperrt. Doch wie konnte es so weit kommen?

Wie die Kantonspolizei Schwyz schreibt, war der 88-jährige Mann mit seinem Wagen gegen 18.10 Uhr in Richtung Wilen unterwegs, als er infolge stockenden Kolonnenverkehrs zwischen den Bahnschranken bei Wollerau stecken blieb. Mehrere Versuche, sich und seinen Wagen aus der misslichen Lage zu befreien, scheiterten.

Die Situation spitzte sich zu, als sich ein Zug der Südostbahn, welcher in Richtung Samstagern unterwegs war, bedrohlich näherte. Der letzte Ausweg des Rentners: das Auto zurücklassen und sich selbst in Sicherheit bringen

Vollbremsung verhindert Crash nicht

Trotz eingeleiteter Vollbremsung schaffte es der Lokomotivführer nicht, den Crash zu verhindern. Durch den Aufprall wurde der Personenwagen meterweit mitgeschleift und blieb anschliessend aufrecht an einer Lärmschutzwand stehen – reif für die Schrottpresse.

Durch den spektakulären Unfall bildete sich auf beiden Seiten des blockierten Bahnübergangs ein langer Stau. Die Bahnstrecke zwischen Wollerau und Samstagern blieb zudem für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten rund drei Stunden unterbrochen. Eine Zerreissprobe für die Nerven aller Automobilisten.

Mehr verrückte Vorfälle findest du in der STREETLIFE-Galerie.

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