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Polizei zieht Autos nach Tuning-Treffen aus dem Verkehr
Die Teilnehmer eines Tuning-Treffens in Zug haben die Rechnung ohne die Polizei gemacht: Während die Veranstaltung selbst über eine behördliche Bewilligung verfügte, waren einige Lenker mit verbotenen Umbauten unterwegs. Die Polizei stellte mehrere Fahrzeuge sicher.
Wie die Zuger Polizei am Montag mitteilte, kam es rund um die Veranstaltung am Samstag zu insgesamt 30 Fahrzeugkontrollen. Dabei wurden die Fahrzeuge von Fachspezialisten des Strassenverkehrsamtes des Kantons Zug untersucht. «Im Rahmen dieser Überprüfungen wurden vier Fahrzeuge wegen abgeänderter Abgasanlage stillgelegt und die fehlerhaften Teile ausgebaut», heisst es in der Medienmitteilung. «Zudem wurden fünf weitere Sportwagen polizeilich sichergestellt, bei denen der Verdacht besteht, dass ein unerlaubtes Software-Tuning am Steuergerät vorgenommen wurde.»
Fahrzeughalter werden angezeigt
Für die Besitzer der umgebauten Autos wird es jetzt teuer: Die Männer müssen mit einer Anzeige rechnen und die Fahrzeuge beim jeweils zuständigen Strassenverkehrsamt erneut vorführen. Gemäss Zuger Polizei handelt es sich dabei «um Männer im Alter zwischen 20 und 53 Jahre aus den Kantonen Zug, Aargau, St. Gallen, Solothurn, Graubünden, Bern und Zürich.»
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