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Luxusautos im Visier

Neue Taskforce jagt Automafia aus Frankreich

Die Schweizer Bundespolizei fedpol reagiert auf organisierte Auto-Diebstähle aus Frankreich. Eine neue Taskforce befasst sich ab sofort mit der Thematik. Die jugendlichen Täter werden über Tiktok angeworben.

Kriminelle Banden aus Frankreich haben es auf Luxusautos aus der Schweiz abgesehen. Seit Anfang 2025 gab es schweizweit rund 350 Fälle von Autodiebstählen aus Garagen. Bei den Tätern handelte es sich meistens um Jugendliche aus Frankreich. Sie werden über Tiktok aus den Banlieues angeworben, schreibt der Tages-Anzeiger.

Neben dem wirtschaftlichen Schaden durch den Diebstahl gefährden diese Vorfälle auch immer wieder die Bevölkerung. Denn die jugendlichen Täter liefern sich immer wieder Verfolgungsjagden mit den Schweizer Polizeikorps. Sie fahren mit den gestohlenen Boliden von Marken wie Lamborghini, Ferrari oder Porsche immer quer durch die Schweiz nach Frankreich. Von dort werden sie nach Afrika verschifft.

Es wurden zwar schon Jugendliche und junge Erwachsene in der Schweiz für die Diebstähle verurteilt, aber die Drahtzieher sind noch auf freiem Fuss. Die Schweizer Bundespolizei fedpol hat nun eine Taskforce gegründet, um an die Hintermänner zu kommen und die Diebstähle koordiniert und über Kantons- und Landesgrenzen hinweg zu bekämpfen. Auch die französische Polizei ist mit von der Partie. Das Fedpol hofft, die Autodiebstähle mit der Taskforce durch eine Mischung aus Repression und Prävention einzudämmen, wie es schon bei der gehäuften Sprengung von Bankautomaten vor vier bis fünf Jahren gelungen ist.

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