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Netz verspottet neuen E-Ferrari – jetzt hilft sogar der Papst
Ferraris neuer Elektro-Sportwagen «Luce» sorgt weltweit für Spott und Kritik. Ausgerechnet ein Besuch beim Papst soll dem umstrittenen Luxus-Stromer nun Rückenwind geben.
Der erste vollelektrische Ferrari sorgt weiter für heftige Diskussionen. Seit der Präsentation des neuen Ferrari Luce hagelt es im Netz Kritik – viele Fans erkennen ihre Kultmarke kaum wieder.
Besonders das futuristische Design des über 550'000 Euro teuren Strom-Sportwagens polarisiert. In sozialen Netzwerken vergleichen Nutzer den Ferrari mit einem Nissan Leaf oder einem gewöhnlichen Toyota. Für viele wirkt der «Luce» zu glatt, zu brav – und zu wenig nach Ferrari.
Der Gegenwind traf auch die Börse: Die Ferrari-Aktie geriet nach der Vorstellung zeitweise deutlich unter Druck. Selbst prominente Stimmen meldeten sich kritisch zu Wort. Italiens Ex-Industrieminister Carlo Calenda bezeichnete den Wagen öffentlich als «ästhetische und technologische Beleidigung» für Ferrari-Fans.
Mitten in die Debatte platzte nun ein überraschender PR-Auftritt im Vatikan. Ferrari-Chef John Elkann präsentierte den neuen Luce persönlich bei Pope Leo XIV.
Papst am Steuer
Der Papst liess sich den Wagen ausführlich erklären, setzte sich sogar hinter das Steuer und posierte mit dem Ferrari-Lenkrad gemeinsam mit Ingenieuren und Technikern. Bilder der Begegnung verbreiteten sich innert kürzester Zeit weltweit.
Für Ferrari kommt der Auftritt zur richtigen Zeit. Denn trotz extremer Leistungsdaten überzeugt der Luce bislang längst nicht alle. Vier Elektromotoren mit insgesamt über 1000 PS, 530 Kilometer Reichweite und Tempo 100 in 2,5 Sekunden reichen vielen Fans offenbar nicht aus.
Ferrari selbst zeigt sich gelassen und hält am Projekt fest. Klar ist aber: Kaum ein neues Modell der Italiener hat zuletzt derart polarisiert wie der Luce. Und plötzlich spielt sogar der Vatikan eine Rolle im Elektro-Zoff um Ferrari.

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