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Der Elektro-Ferrari ist da – und er wird polarisieren
Er ist da: Mit dem Luce hat Ferrari sein erstes Elektromodell enthüllt. 1050 PS sorgen für standesgemässe Power, aber das Design dürfte das Internet spalten. STREETLIFE kennt die Details.
Ferrari hat das Geheimnis gelüftet und stellt sein erstes Elektromodell vor. Luce heisst der Stromer aus Maranello – das italienische Wort für Licht. Die neue Lichtgestalt von Ferrari spart nicht mit eindrucksvollen Zahlen.
Vier unabhängige Elektromotoren steuern jedes Rad einzeln an und liefern eine Systemleistung von 1050 PS (772 kW) und ein maximales Drehmoment von 990 Nm. Damit beschleunigt der Luce in 2,5 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht in 6,8 Sekunden eine Geschwindigkeit von 200 km/h. Den Topspeed gibt Ferrari mit 310 km/h an. Gleichzeitig sorgt eine Batterie mit 122 kWh Brutto-Kapazität für eine geschätzte Reichweite von über 530 Kilometern.
So viel zu den reinen Zahlen. Beim Luce handelt es sich aber nicht wie bei den meisten Ferrari um einen reinen Sportwagen, sondern eher um eine Sport-Limousine. Wie der SUV Purosangue ist es ein Vierplätzer mit vier Türen. Die Türen öffnen sich aber gegenseitig, sprich: Die hinteren Türen nach hinten. Das Design dürfte polarisieren. Es wirkt sehr brav für einen Ferrari, weniger schnittig und sportlich als andere Modelle, dafür sehr futuristisch.
Natürlich hat die Aerodynamik das Design mitgeformt. Einerseits sorgt die Aerodynamik für genug Reichweite, aber auch für die Ferrari-typische Performance. Auf der Rennstrecke soll der Luce ebenso überzeugen wie andere Ferrari. Dafür sorgen die Elektronik, die Abstimmung der E-Motoren und die Fahrmodi.
Die Bestellbücher sind inzwischen offen. Doch ganz günstig wird der Luce nicht. In der Fachpresse wird von einer halben Million Franken gesprochen. Einen offiziellen Preis nennt Ferrari nicht.
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