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Von der Bestrafungs-Blackbox bis zum Fahrverbot für Fleischesser
Bei der Bevormundung und Bestrafung der Bürger kennt die Kreativität linksgrüner Politikerinnen und Politiker keine Grenzen. STREETLIFE-Kolumnist Pentti Aellig spekuliert, welche radikalen Gegner des Individualverkehrs uns mit welchen politischen Vorstössen in nächster Zeit überraschen könnten. Ein nur teilweise ernst gemeinter Beitrag.
Lisa Mazzone: Obligatorische Bestrafungs-Blackbox
Zwar wurde Lisa Mazzone als Grünen-Ständerätin abgewählt. Aber als hyperaktive Grünen-Parteipräsidentin kann Mazzone in Bundesbern problemlos eine Fraktions-Motion einreichen lassen. Um den von ihr verteufelten Individualverkehr besser kontrollieren zu können, könnte sie eine obligatorische Blackbox fordern, welche Tempoüberschreitungen ab 3 km/h registriert, meldet und einkommensabhängig bestraft. Ausgenommen vom automatisierten Bestrafungssystem wären alle Beamten, NGO-Mitarbeiter sowie Asylbewerber.
Marionna Schlatter: Klimaanlage-Verbot in Autos
Als besonders hartnäckige Gegnerin des Individualverkehrs profiliert sich die umtriebige Grünen-Politikerin Marionna Schlatter. Im Kopf der Zürcher Nationalrätin rotieren viele Gedanken um die Schuldfrage herum, wie autofahrende Bürgerinnen und Bürger an der klimatischen Verschlechterung unseres Planeten beteiligt sind. Um den globalen Klimakollaps noch einige Wochen nach hinten zu verzögern, soll der Bundesrat ein landesweites Verbot für die Nutzung aller Klimaanlagen in Autos aussprechen. Somit wären bei extremer Hitze wärmeempfindliche Autofahrer aussortiert.
Katharina Prelicz-Huber: NAF-Gelder für Afrika
Nachdem ein gewaltiger Bergsturz die Walliser Gemeinde Blatten fast vollständig zerstört hatte, instrumentalisierte die Zürcher Grünen-Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber die Katastrophe mit Schuldzuweisungen an Autofahrer. Autos seien mitschuldig am klimatisch bedingten Felssturz. Sofort verlangte Prelicz-Huber Geld vom Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) für den Wiederaufbau von Blatten. Nicht überraschen würde es, wenn die Zürcher Klimapolitikerin mit einer neuen Motion den NAF zusätzlich plündern will, um mit dem Geld Afrikas Küsten vor dem rasant ansteigenden Meeresspiegel zu schützen.
Michael Töngi: Fahrverbot für Fleischesser
Einer der zuverlässigsten Verfasser autofeindlicher Vorstösse ist der geräuschsensible Grünen-Nationalrat Michael Töngi, welcher Autofahrern mit Interpellationen oder Motionen das Leben erschweren will. Aktuell will Töngi sogar Elektroautos schikanieren – nur Velos und der öffentliche Verkehr werden von ihm verschont. Durchaus denkbar, dass Töngi vom Bundesart ein obligatorisches Assistenzsystem verlangt, welches Automotoren nur aufstartet, wenn die Fahrer in den letzten acht Stunden kein Fleisch gegessen haben. Atemanalytik und KI sollen typische Abbauprodukte von Aminosäuren aufspüren, welche beim Fleischverzehr entstehen.
Franziska Ryser: Bambus-Bikes
Ende 2025 haben die Grünen-Nationalrätin Franziska Ryser und der Verband der Automobilindustrie in Afrika AAAM beide das Thema «Dirty Diesel» aufgegriffen. Dass sich Afrikas Autohändler überraschend für sauberen Treibstoff einsetzen, ist lobenswert. Dass der AAAM und Ryser unseren Bundesrat mit dreckigem Treibstoff in Afrika belästigen, ist reine Zeitverschwendung. Vielleicht kümmert sich die St. Galler Klimakämpferin besser um die vielen «Dirty Bikes», welche in Schweizer Grossstädten herumkurven. Die Herstellung der Aluminium- und Karbonvelos ist umweltbedenklich. Ryser könnte vom Bundesrat prüfen lassen, ob nur noch Bambus und Holzbikes erlaubt werden sollen.

Kolumnist und Autor Pentti Aellig ergänzt als erfahrener Autokenner und Publizist das STREETLIFE-Redaktionsteam. Als SVP-Kantonsrat und Gemeindepräsident politisiert er im Kanton Schaffhausen aktiv mit. Wir weisen darauf hin, dass die Ansichten unserer Kolumnisten nicht mit jenen der STREETLIFE-Redaktion übereinstimmen müssen.
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