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Betrugsfall von Adrian Sutil treibt Luxusautohändler in Konkurs
Der ehemalige deutsche Formel-1-Pilot Adrian Sutil sitzt seit bald zwei Monaten im Gefängnis. Die deutsche Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugs und Unterschlagung gegen den einstigen Sauber-Fahrer.
Der deutsche Rennfahrer Adrian Sutil ist tief gefallen. Von 2007 bis 2014 ist der 43-Jährige in der Königsklasse des Motorsports gestartet. Seine letzte Formel-1-Saison bestritt er für das Schweizer Sauber-Team. Elf Jahre später sitzt er in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim in Untersuchungshaft.
Ende November fanden mehrere Razzien in der Schweiz, Monaco und Sindelfingen statt. Die Beamten beschlagnahmten 20 hochwertige Luxusautos und nahmen Sutil in Gewahrsam. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugs und Unterschlagung in besonders schwerem Fall gegen den Ex-F1-Star. Die Luxusautos sollen mehrfach als Sicherheit hinterlegt worden sein. Sutil bestreitet die Vorwürfe laut seinem Anwalt, schreibt die deutsche Bild.
Happy birthday to our former driver @SutilAdrian - pictured here after clinching the front row in Monza 2009! #SFIFamilypic.twitter.com/DzV3v9QKV5
— Aston Martin Aramco F1 Team (@AstonMartinF1) January 11, 2017
Geschäfte mit Russen?
Nun hat auch ein Unternehmen Konkurs angemeldet, mit dem Sutil eng zusammengearbeitet haben soll. Die deutsche Wirtschaftswoche vermutet einen Zusammenhang mit der Haftstrafe des deutschen Rennfahrers. Es handelt sich um die Firma DS Motoren GmbH aus Grünwald bei München. Dabei handelt es sich um ein Tochterunternehmen der Lichtensteiner AS Motoren AG, bei welcher Sutil im Vorstand sitzt.
Die Firma sollte wohl Luxusautos wie Koenigsegg, Pagani oder Ferrari mithilfe des Ex-F1-Piloten teurer verkaufen. Zwischenzeitlich soll Sutil auch von Russen bedroht worden sein. Diese sollen unter Todesdrohungen neun Autos im Wert von 17 Millionen Euro von Sutils Anwesen geholt haben. Die Fahrzeuge, die nach der Razzia im Besitz des Rennfahrers verblieben waren, sind laut Sutils Anwalt bis heute verschwunden. Darunter soll sich auch ein Mercedes von Elvis Presley befunden haben.

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