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Autofahrt durch die Apokalypse
Im Iran herrscht Krieg. Da sich die störrischen Mullahs nicht freiwillig vom Acker machen, stehen die Zeichen auf Eskalation. Mit Angriffen auf benachbarte arabische Staaten versuchen die aufgescheuchten Mullahs, den Krieg auszuweiten. Doomsday Preppers, sogenannte Weltuntergangsvorbereiter, verfolgen den Krieg im Iran aufmerksam. Die «Preppers» rechnen grundsätzlich mit dem Schlimmsten. Jede Krise könnte zum Zusammenbruch der globalen Zivilisation führen. Während die einen Preppers bei apokalyptischer Gefahr den Rückzug in den privaten Bunker bevorzugen, legen die anderen grossen Wert auf individuelle Mobilität, um sich mit dem Auto in weniger betroffene Gebiete zu retten. Hier meine Preppers-Checkliste für die automobile Flucht.
1. Idealauto für die Apokalypse
Zuoberst auf der Wunschliste jedes Preppers steht der Allrad-Unimog. Das robuste Nutzfahrzeug von Mercedes-Benz meistert auch zerstörte Strassen und zieht Trümmer mit der Seilwinde aus der Fahrspur. Im urbanen, friedlichen Alltag gilt der sperrige Unimog hingegen als die falsche Wahl. Eine handlichere Alternative bei den Preppers ist der Toyota Hilux mit Dieselantrieb. Der Vater aller Pickups gilt als unzerstörbar und bietet ausreichend Ladefläche. Auch als Apokalypse-tauglich gelten Isuzu-Pickups oder an Militärauktionen ersteigerte Pinzgauer von Steyr-Daimler-Puch. Preppers, welche sich mit Batterieautos auf eine gesicherte Stromversorgung verlassen, werden grundsätzlich nicht ernst genommen.
2. Durst und Stillstand
Die Auswahl an Überlebensutensilien auf Prepper-Onlineshops ist gewaltig. Wobei man auf der überstürzten Flucht in sichere Gebiete weder Kurbelradio noch Rambomesser benötigt. Statt unnötige Weltuntergang-Gadgets mitzuschleppen, empfiehlt es sich, im Kofferraum oder auf der Ladefläche zwei grosse 200-Liter-Kunststofftanks zu platzieren. Weil mit Durst und leerem Tank die Überlebenschancen sinken, sollten Trinkwasser- und Dieselreserven immer an oberster Stelle stehen.
3. Feldküche
Für Preppers gibt es zwar unzählige Kochbücher mit Survivalmenüs oder Rezeptvideos auf TikTok, aber mitten in der Apokalypse spielen bei der Ernährung Kreativität und Ausgewogenheit eine untergeordnete Rolle. Viele Preppers kaufen sich beim nächstgelegenen Asia-Shop einen grossen Sack Reis. Mit einem einfachen Gaskocher und Thunfisch aus der Dose lassen sich damit passable Feldrationen für mehrere Wochen zubereiten.
4. Eier und Fleisch gegen Gold
Preppers, welche im Katastrophenfall mit der Kreditkarte zahlen wollen, machen sich lächerlich. Wer sein ganzes Geld auf digitalen Konten irgendwelchen finsteren, supranationalen Grossbanken anvertraut, kann jederzeit alles verlieren. Deshalb tragen weitsichtige Preppers immer ausreichend Gold in variabler Stückelung bei sich. Für die Bezahlung an schottischen Tankstellen oder den Einkauf von Fleisch und Eier beim Bauer auf den Lofoten eigenen sich die legendären Krugerrand-Goldmünzen. Und mit einem Kilobarren Gold kann man sich eine kleine, abgelegene Insel in Irland erwerben.
5. Rollendes Waffenlager
In Zeiten der Apokalypse genügt eine Sekunde der Unaufmerksamkeit oder ein Zeichen der Schwäche und Ihr Fahrzeug, Ihre Notvorräte oder Ihr Gold ist weg. Vertrauen ist gut, Verteidigungsbereitschaft ist besser. Das Mitführen von Schusswaffen ohne Waffentragschein ist in den meisten Ländern verboten. Alternativ eignen sich leistungsfähige Armbrustwaffen, Wurfmesser oder klassische Kampfmesser. Noch besser ist die umfassende Beherrschung eines Kampfsystems wie Krav-Maga.
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