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Verkehr •
Auto-Langlebigkeit

Diese Marken sind unkaputtbar – diese fallen beim Kauf auseinander

Toyota haut jetzt bis zu 15 Jahre Garantie raus – und plötzlich reden wieder alle über Haltbarkeit. Zu Recht. Denn nichts killt die Liebe zum Auto schneller als eine Werkstattrechnung in Höhe einer kleinen Griechenlandreise. Also: Welche Marken bauen echte Dauerläufer – und welche eher rollende Überraschungseier mit Ölverlust?

Toyota gibt jetzt bis zu 15 Jahre Garantie – und trifft damit einen Nerv der Zeit. Denn während Autos früher alle paar Jahre geleast, ersetzt oder gegen das nächste SUV eingetauscht wurden, wächst plötzlich ein neuer Trend: Longevity. Menschen wollen wieder Dinge besitzen, die halten. Smartphones sollen fünf Jahre Updates bekommen, Sneaker reparierbar sein – und beim Auto wächst die Sehnsucht nach Maschinen, die nicht nach 80'000 Kilometern implodieren.

Kein Wunder: Moderne Autos kosten inzwischen viel. Gleichzeitig werden Reparaturen wegen komplexer Elektronik, Software und Assistenzsystemen immer teurer. Genau deshalb wird Zuverlässigkeit plötzlich wieder sexy – vielleicht sexier als 0 auf 100 oder ein riesiger Bildschirm im Cockpit.

Für unser Ranking haben wir aktuelle Pannen- und Langzeitdaten aus Europa und den USA ausgewertet. Welche Marken bauen echte Dauerläufer? Und welche fühlen sich eher an wie toxische Beziehungen auf vier Rädern?

Diese Marken sind Longevity auf Rädern

Toyota – Autos für die Ewigkeit

Toyota baut Autos wie Nokia früher Handys gebaut hat: langweilig robust und praktisch nicht totzukriegen. Corolla, Prius oder RAV4 fahren oft länger als manche Ehen halten. Die Japaner perfektionieren Technik lieber langsam, statt jedes Jahr irgendwelche halbgaren Innovationen rauszuhauen. Ergebnis: Werkstätten sehen Toyotas oft nur zum Ölwechsel.

Lexus – Samurai im Massanzug

Lexus ist der Gegenbeweis zur Theorie, dass Luxus automatisch Probleme macht. Während andere Premiumhersteller mit Software-Zicken und Dauerwarnlampen kämpfen, gleitet ein Lexus stoisch Richtung 300'000 Kilometer. Das Ganze wirkt fast absurd unspektakulär. Genau deshalb lieben die Besitzer ihre Autos so sehr: Sie funktionieren einfach perfekt.

Honda – Maschinenbau mit Anime-Energie

Honda-Motoren haben den Ruf, atomkriegsfest zu sein. Civic und Jazz laufen, laufen und laufen – und wirken dabei, als würden sie sich über Belastung eher freuen als beschweren. Mechaniker lieben Honda eher weniger. Denn an einem Honda verdient man einfach nicht genug Reparaturen.

Porsche – Perfektionismus auf Speed

Ja, wirklich: Porsche gehört allen Unkenrufen zum Trotz zu den haltbarsten deutschen Marken überhaupt. Besonders der 911 altert so würdevoll wie George Clooney – schnell, teuer und erstaunlich fit. Der Grund: Porsche testet seine Technik gnadenlos. Ein 911er wird nicht gebaut, um fünf Jahre durchzuhalten. Sondern mindestens bis zum nächsten WM-Titel der deutschen Fussballnationalmannschaft – was bekanntlich dauern kann.

Mazda – der heimliche Held

Mazda ist diese eine Band, die nie den ganz grossen Hype hatte, aber seit 20 Jahren konstant gute Alben liefert. Mazda3 und CX-5 gelten als extrem robust, ohne dabei völlig emotionslos zu sein. Die Marke verzichtet oft auf überkomplizierten Technik-Wahnsinn. Und genau das macht die Autos so angenehm stressfrei.

Und das sind die fahrbaren Warnlampen

Jeep – Freiheit mit Fehlermeldung

Jeep verkauft dir das Gefühl, jederzeit spontan durch Utah fahren zu können. Realistischer ist allerdings: spontane Bekanntschaft mit der Motorkontrollleuchte. Der zweifelhafte Ruf kommt nicht von Ungefähr: Elektronikprobleme, mässige Verarbeitung und Getriebeärger ziehen sich seit Jahren durch viele Modelle. Aber hey: Zumindest sieht der Wagen gut aus, wenn er abgeschleppt wird.

Tesla – ein iPhone auf Rädern

Tesla hat die Autoindustrie komplett auf links gedreht. Aber: Die Verarbeitungsqualität war dabei nicht immer Priorität Nummer eins. Viele Tesla-Fans lieben die Technik, hassen aber Kleinigkeiten wie knarzende Innenräume, schiefe Karosserieteile oder mystische Software-Macken. Manchmal fühlt sich Tesla weniger wie ein Auto an – und mehr wie ein Software-Update mit Rädern. Eines, das mitten im Prozess hängen geblieben ist notabene.

Alfa Romeo – toxisch attraktiv

Alfa Romeo baut Autos, die man nicht mit dem Kopf kauft. Sondern mit Herzrasen. Und das im doppelten Sinn: Die Italiener kämpfen seit Jahrzehnten mit ihrem Ruf für mässige Zuverlässigkeit – aber seien wir ehrlich: Niemand steigt in einen Alfa ein und denkt an rationale Langzeitplanung. Ein Alfa Romeo ist keine Vernunftehe. Er ist ein Wochenendtrip ins Blaue – mit offenem Ausgang.

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