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Motorsport •
Villeneuve- und Prost-Boliden

Diese Ferrari-Legenden sollen Millionen bringen

Zwei seltene Ferrari-Formel-1-Rennwagen werden versteigert – darunter Autos von Gilles Villeneuve und Alain Prost. Die Preise gehen bis über 5 Millionen Euro.

Beim Auktionshaus RM Sotheby’s kommen gleich zwei echte Ferrari-Ikonen aus der Formel 1 unter den Hammer – und die Erwartungen sind gewaltig. Mit dem Ferrari 312 T3 aus dem Jahr 1978 und dem Ferrari 642 von 1991 stehen zwei der seltensten Rennwagen der Scuderia zum Verkauf.

Der 312 T3 gehört zur frühen Ferrari-Ära der modernen Formel 1. Vom Chassis existieren nur fünf Exemplare. Genau eines davon soll nun bis zu 5,5 Millionen Euro einbringen. Gefahren wurde der Bolide unter anderem von Carlos Reutemann, später auch von Gilles Villeneuve – einem der grossen Publikumslieblinge der Formel 1.

Das Auto ist offiziell Ferrari-Classiche-zertifiziert und damit als authentisch bestätigt. Schon das macht es für Sammler weltweit extrem begehrt.

Noch exklusiver wirkt der zweite Hammer: der Ferrari 642 aus der Saison 1991. Auch dieses Modell wurde nur fünfmal gebaut. Am Steuer sassen unter anderem Alain Prost und Jean Alesi – allerdings meist als Ersatzwagen.

Der 3,5-Liter-V12 im Heck gilt als direkte technische Basis späterer Ferrari-Legenden. Der geschätzte Preis: bis zu 4 Millionen Euro.

Der 642 ist nicht nur ein Showstück. Mit passender Ausrüstung kann er sogar im Ferrari F1 Clienti-Programm auf der Rennstrecke gefahren werden – inklusive Trackdays mit echten Formel-1-Boliden.

Neben den beiden Ferrari-Raritäten kommen bei der Auktion noch weitere F1-Klassiker unter den Hammer. Darunter der Toleman TG183B, mit dem Ayrton Senna 1984 sein Formel-1-Debüt gab, sowie der Fittipaldi F6/A aus der Saison 1979. Beide gelten ebenfalls als begehrte Sammlerstücke – wenn auch deutlich günstiger als die Ferrari-Millionenboliden.

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