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Bund präsentiert neue Zahlen zum Pendler-Alltag
Der Weg zur Arbeit prägt den Alltag der Schweiz. Neue Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen nun, wie mobil die Erwerbstätigen wirklich sind und welche Kantone als eigentliche Job-Magnete fungieren.
Die Schweiz ist ein Pendlerland. Das zeigen auch die neuen Zahlen des Bundesamts für Statistik BFS. Rund 80 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten ausserhalb ihres Wohngebäudes. Homeoffice oder wechselnde Arbeitsorte bleiben die Ausnahme.
Die meisten Pendlerinnen und Pendler sind nicht lange unterwegs: Fast 67 Prozent benötigen höchstens 30 Minuten, mehr als ein Drittel sogar 15 Minuten oder weniger. Trotz zunehmender Mobilität arbeiten die meisten weiterhin im eigenen Wohnkanton. Nur 20 Prozent pendeln kantonsübergreifend.
Auto bleibt Nummer eins, doch der ÖV legt zu
Das Auto ist mit 49 Prozent weiterhin das meistgenutzte Verkehrsmittel für den Arbeitsweg. Der öffentliche Verkehr kommt auf 31 Prozent und hat seit 1990 leicht zugelegt. Zu Fuss oder mit dem Velo pendeln rund 16 Prozent. Das klassische Velo bleibt stabil, während E-Bikes langsam an Bedeutung gewinnen.
Zug und Basel-Stadt als Arbeitszentren
Besonders gefragt als Arbeitskantone sind Zug und Basel-Stadt, die viele ausserkantonale Arbeitskräfte anziehen. Umgekehrt verlieren Kantone wie Thurgau – mit dem grössten negativen Pendlersaldo der Schweiz – viele Erwerbstätige an andere Regionen.

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