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MeteoSchweiz warnte erneut vor starken Gewittern
Starke Gewitter sind am Dienstagabend über die Schweiz gezogen und haben für Verwüstungen gesorgt. Autobahnen mussten gesperrt werden, und der Flughafen Zürich musste den Betrieb zeitweise einstellen. Auch am Mittwoch warnte der Bund vor einer erheblichen Gewittergefahr für weite Teile der Schweiz.
Mittwoch, 09.45 Uhr
Der Bund sprach auch am Mittwoch von einer erheblichen Gewittergefahr. So zogen im Laufe des Tages Gewitterzellen von Westen her über die Schweiz. Lokal galt die Gefahrenstufe 4 (grosse Gefahr). Insbesondere die Zentral- und Ostschweiz waren im Radarbild von MeteoSchweiz mit der Farbe Rot signalisiert. Hier musste mit starken Regenfällen gerechnet werden.
Für das Mittelland und grosse Teile der Schweiz wurde die Gefahrenstufe 3 ausgerufen. Davon ausgenommen waren die Westschweiz, das Wallis, das Tessin und das Engadin. Die Lage beruhigte sich am späten Nachmittag.
Mittwoch, 07.30 Uhr
Starke Gewitter sind am Dienstagabend über die Schweiz gezogen und haben für Verwüstungen gesorgt. Autobahnen mussten gesperrt werden, Unterführungen waren geflutet und der Flughafen Zürich musste den Betrieb zeitweise einstellen.
Im Kanton Zürich musste die Feuerwehr am Dienstagabend innert fünf Stunden zu über 700 Einsätzen ausrücken, wie Schutz & Rettung Zürich gestern auf Twitter mitteilte. Der Grund waren heftige Gewitter und starke Regenfälle. Dadurch blockierten umgestürzte Bäume Strassen und Keller. Zudem wurden Strassen überschwemmt. In Wallisellen blieb ein Autofahrer in einer überflutete Unterführung stecken, wie 20 Minuten berichtet.
#Unwetter#Zürich: Einsatzleitzentrale während Stunden gefordert. Im Kanton Zürich kam es aufgrund der heftigen Niederschläge zu über 700 Feuerwehreinsätzen. Einzelne Gemeinden wie die Stadt ZH über 100 Einsätze. Zur Medienmitteilung: https://t.co/ezKiSH3pKApic.twitter.com/G7juT0Vxql
— Schutz & Rettung Zürich (@SchutzRettungZH) June 30, 2026
Die Region Zürich-Nord sowie die Gemeinden Dübendorf, Wallisellen und Rafz waren besonders stark betroffen. Das hatte auch Folgen für den Flugverkehr. Während rund zwei Stunden gab es am Flughafen Zürich keine Starts und Landungen. Die Flüge wurden nach Basel, Genf und Mailand umgeleitet. Erst kurz nach 23 Uhr konnte der Flughafen den Betrieb wieder aufnehmen.
Im Kanton Uri kam es zu Felsstürzen, einerseits auf der Urner Seite des Sustenpass. Das Gebiet muss grossräumig umfahren werden. In Seedorf wurde zudem die Seestrasse blockiert. Auch die Autobahn A2 musste zwischen Seedorf und Bolzbach wegen Überflutungen gesperrt werden. Und auch der Bahnverkehr in der Innerschweiz war zeitweise eingeschränkt.
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