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TCS-Test

Zwei von sieben E-Rollern mit wenigen Handgriffen manipulierbar

Der TCS hat im Rahmen einer Testreihe, sieben E-Roller von Schweizer Herstellern unter die Lupe genommen. Dabei wurden Antriebssystem, Fahrverhalten, Sicherheit, Handhabung sowie Ausstattung und Verarbeitung getestet. Das Ergebnis: Zwei der sieben Testfahrzeuge wurden als «nicht empfehlenswert» eingestuft, weil sie einfach zu manipulieren sind.

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit der E-Roller beträgt in der Schweiz 25 km/h. Auf dem TCS-Prüfstand hielten alle sieben E-Roller die Maximalgeschwindigkeiten ein. Doch bei der Manipulationsprüfung und beim Sicherheitstest zeigte sich: Bei den Modellen Zilla Loki X CarPlay und Fat BOB Premium reichten einfache Handgriffe, um die Fahrzeuge illegal zu tunen. «Damit stellen die beiden Modelle ein erhebliches Risiko im Strassenverkehr dar», schreibt der TCS in seiner Medienmitteilung am Mittwoch.

Darum erhielten die Fahrzeuge ungeachtet der restlichen Resultate die Bewertung «nicht empfehlenswert». Zudem hat der TCS die Modelle Zilla Loki X CarPlay und Fat BOB Premium für eine Konformitätsüberprüfung dem Bundesamt für Strassen gemeldet.

Fünf Modelle bestehen TCS-Test

Bei den anderen fünf Modellen dagegen war eine solch einfache Manipulation nicht möglich. Sie wurden deshalb aufgrund ihres Abschneidens in den verschiedenen Kategorien bewertet. Das Prädikat «sehr empfehlenswert» erhielten die E-Roller Ecooter E2 Urban und TSC NEXT ONE NX1 7i. Die anderen drei Modelle wurden mit «empfehlenswert» benotet.

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