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Verletzte und lange Staus

Volle A1 im Morgenverkehr – drei Auffahrunfälle in nur zwei Stunden

Die Autobahn A1 stösst im Morgenverkehr an vielen Stellen quer durch die Schweiz an ihre Kapazitätsgrenze. Das führt mitunter zu gefährlichen Situationen. Am Donnerstag kam es alleine im Kanton Aargau zu drei heftigen Auffahrtskollisionen. Insgesamt waren neun Fahrzeuge betroffen, fünf Personen wurden leicht verletzt.

Der erste Zusammenstoss ereignete sich kurz nach sieben Uhr auf der A1 bei Hunzenschwil in Fahrtrichtung Zürich. Wie die Kantonspolizei Aargau in einer Medienmitteilung schreibt, war der 37-jährige Fahrer eines Skoda kurz abgelenkt: «Er griff nach dem Energydrink in der Mittelkonsole und übersah, dass die Kolonne vor ihm praktisch zum Stillstand gekommen war.» Er habe zwar eine Vollbremsung eingeleitet und habe noch versucht auszuweichen, dennoch kam es zu einem heftigen Zusammenstoss mit einem Renault, den es wiederum gegen einen BMW schleuderte. Laut Polizei wurden die Lenkerin im Renault und der Lenker im BMW leicht verletzt. Am Skoda und am Renault entstand Totalschaden. «Der Unfallverursacher wurde verzeigt und ihm wurde der Führerausweis vorläufig abgenommen», heisst es weiter. 

Auch die Gegenfahrbahn betroffen

Nur drei Minuten nach der ersten Kollision kam es wenige Kilometer entfernt auf der Gegenfahrbahn ebenfalls zu einem Unfall. Dieser ereignete sich beim Anschluss Lenzburg. Drei Fahrzeuge waren an der Auffahrkollision beteiligt, auch hier wurden die Autos erheblich beschädigt. «Immerhin wurde in diesem Fall niemand verletzt», so die Kapo Aargau. 

Zum dritten Aufprall kam es schliesslich gegen 9.30 Uhr bei Brunegg in Fahrtrichtung Zürich. Erneut waren drei Fahrzeuge involviert, die ebenfalls stark beschädigt wurden. Zwei am Unfall beteiligte Personen klagten laut Polizei danach über Nackenschmerzen. Die Unfallserie am Donnerstagmorgen war nicht nur für die Polizeikräfte fordernd, sie wurde für die Verkehrsteilnehmenden im Morgenverkehr zur grossen Geduldsprobe. «Die drei Unfälle führten im dichten Verkehr in beiden Fahrtrichtungen zu kilometerlangen Staus», hält die Kapo abschliessend fest. 

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