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Politik & Wirtschaft •
Historischer Sparplan

Volkswagen streicht 50'000 Stellen – vier Werke gefährdet

Volkswagen baut weltweit weitere 50'000 Stellen ab und stellt die Zukunft von vier deutschen Werken infrage. Der Aufsichtsrat hat dem umfangreichen Zukunftsplan 2030 einstimmig zugestimmt.

Volkswagen steht vor dem tiefgreifendsten Umbau seiner Geschichte. Der Aufsichtsrat hat am Donnerstag den «Zukunftsplan 2030» beschlossen, mit dem weltweit rund 50'000 weitere Stellen wegfallen sollen. Gleichzeitig ist die Zukunft der Werke in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm ungewiss. Für die vier Standorte ist laut VW ab den Jahren 2031 bis 2034 derzeit keine wettbewerbsfähige Folgeproduktion gesichert. Eine definitive Schliessung ist damit noch nicht beschlossen.

Mit dem Sparplan will VW seine Wettbewerbsfähigkeit steigern und auf Überkapazitäten, veränderte Nachfragestrukturen und den wachsenden Druck durch chinesische Hersteller reagieren. Bis 2030 soll der Konzern seine Produktionskapazitäten auf rund neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr ausrichten. Zudem soll die Modellpalette bis 2035 um rund 50 Prozent schrumpfen, während die Angebotskomplexität um rund 75 Prozent reduziert werden soll. Für die vier gefährdeten Werke prüft Volkswagen parallel alternative Nutzungsmöglichkeiten.

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