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Trendfahrzeuge als Justiz-Falle

Teenies immer öfter wegen illegaler E-Trottis angezeigt

Jugendliche in der Schweiz begehen mehr Verkehrsdelikte und sorgen damit für mehr Arbeit für die Jugendanwaltschaften. Grund dafür sind die Trendfahrzeuge E-Trottis.

Im Kanton Zürich verurteilt die Oberjugendanwaltschaft schon fast ein Drittel (29,5 Prozent) aller straffälligen Jugendlichen wegen illegaler E‑Trottis. Im Jahr 2023 waren es noch 16,6 Prozent. Auch die Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft berichtet von einer starken Zunahme von Kindern und Jugendlichen gegen das Strassenverkehrsgesetz, schreibt der Blick. Die Kantone Aargau, Bern und St. Gallen sind sich der Situation ebenfalls bewusst.

Unerlaubte Modifikationen

Die Straftaten variieren dabei. Viele Jugendliche halten beispielsweise die technischen Vorgaben nicht ein oder haben die E-Trottis sogar unerlaubterweise modifiziert. Anderen fehlt die Fahrerlaubnis, denn zwischen 14 und 16 Jahren wird der Töffli-Ausweis der Kategorie M für Mofas bis 30 km/h oder E-Bikes bis 45 km/h benötigt. Elektro-Skateboards hingegen sind komplett verboten.

Werden Jugendliche erwischt, droht ihnen ein Verweis oder eine Busse. Der Kanton Zürich prüft aktuell einen Verkehrsnacherziehungskurs als Alternative. Dabei sollen die Jugendlichen mit den geltenden Vorschriften für E-Trottis vertraut gemacht werden.

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