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Osterverkehr am Gotthard

Panne behoben – Stau vor dem Südportal auf elf Kilometer angewachsen

Ist Ostern vorbei, dreht sich auch die Blechkolonne. Am Ostermontag erwartet der TCS wieder Spitzenstauwerte von bis zu 15 Kilometer. Dieses Mal Richtung Norden. STREETLIFE hält dich auf dem Laufenden.

6. April, 18 Uhr

Auch am Montagabend staut es noch auf beiden Seiten. Zwar wurde der Gotthard-Tunnel wieder für beide Portalseiten geöffnet, doch Autofahrer brauchen weiter Geduld. Im Süden müssen Rückreisende aktuell mit elf Kilometer Stau rechnen.

6. April, 15 Uhr

Wegen eines Pannenfahrzeugs ist der Gotthard-Tunnel Richtung Norden derzeit gesperrt. Das dürfte den Rückreise-Stau zusätzlich verlängern. Aktuell staut sich der Verkehr vor dem Südportal auf 10 Kilometern.

6. April,  12 Uhr

Und es geht zurück - aber zögerlich. Der Rückreise-Verkehr nimmt nur langsam Fahrt auf. Viele Reisende wollen wohl noch die sonnigen Stunden im Tessin oder in Italien geniessen. Um 12 Uhr ist der Stau vor dem Gotthard-Südportal trotzdem bereits auf neun Kilometer gewachsen. Das bedeutet aktuell: Eine Wartezeit von 1 Stunde und 30 Minuten. 

3. April, 18 Uhr

Kurz vor 18 Uhr am Karfreitag nimmt der Stau vor dem Nordportal wieder ab. Die Kolonne erreicht jetzt eine Länge von 17 Kilometern. Die Zeitverzögerung liegt unter drei Stunden. 


3. April, 15.45 Uhr

Und noch etwas länger. Jetzt staut sich der Verkehr auf einer Länge von 21 Kilometern. 

Zur Erinnerung: Der Stau-Rekord vor dem Gotthard-Nordportal liegt bei 28 Kilometern. Dazu kam es jeweils an Pfingsten in den Jahren 2018 und 1999.


3. April, 11.13 Uhr

Die Kolonne wird immer grösser und hat jetzt die 20-Kilometer-Marke erreicht. Damit staut es auf der A2 in Richtung Süden praktisch durchgehend von Erstfeld bis Göschenen UR. Der Zeitverlust beträgt aktuell 3 Stunden und 20 Minuten. 


3. April, 10.14 Uhr

Auch das noch! Wer es durch den Gotthardtunnel geschafft hat und weiter nach Italien will, steht nun an einer zweiten Stelle. Zwischen Giornico und Biasca ist es auf der A2 zu einem Unfall gekommen. Es ist von einer starken Verkehrsbehinderung die Rede.

Zwischen Biasca und dem Rastplatz Moleno steht ein Pannenfahrzeug auf der A2, meldet der Touring Club Schweiz TCS.


3. April, 7.50 Uhr

Übersteigt die Staulänge heute noch die 20-Kilometer-Marke? Es sieht fast danach aus. Wir liegen aktuell bei 19 Kilometern und einer Wartezeit von 3 Stunden und 10 Minuten. 

Stehst du selber im Stau? Dann schick uns ein Bild an [email protected] und erzähl uns, wie du dir die Zeit vertreibst. Für jede Leserreporter-Veröffentlichung gibt es 50 Franken. 

Die Livebilder zum Gotthardstau findest du hier.


3. April, 6.50 Uhr

Der Karfreitag ist noch jung und schon werden die Nerven der Autofahrenden in Richtung Süden strapaziert. Der Stau vor dem Gotthardtunnel ist auf eine Länge von 18 Kilometern angewachsen. Das bedeutet: Vor dem Nordportal kommt es aktuell zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden. Auf dem Weg ins Tessin braucht es also schon jetzt ganz viel Geduld.


2. April, 13.50 Uhr

Langsam nimmt der Ferienverkehr Fahrt auf. In Richtung Gotthard staut es sich zwischen Erstfeld und Göschenen inzwischen auf rund 15 Kilometer, wodurch Reisende mit einem Zeitverlust von bis zu zwei Stunden und 30 Minuten rechnen müssen. Auch von Süden her bildet sich ein Rückstau: Zwischen Quinto und Airolo beträgt die Staulänge etwa zwei Kilometer mit bis zu 20 Minuten Verzögerung.

Auf Social Media teilen bereits erste verärgerte Reiselustige ihren Frust. Mehrere deutsche Reisende zeigen sich auf Instagram genervt über die langen Wartezeiten am Gotthard. Statt zu fahren, gehen sie dann eben mit ihrem Hund neben der stehenden Autokolonne spazieren.

Die Livebilder zum Gotthardstau gibt es hier.


2. April 11.40 Uhr

Die Sperrung des Tunnels ist aufgehoben. Allerdings muss weiterhin mit grossen Verzögerungen gerechnet werden. Aktuell informiert der TCS über eine Wartezeit von rund 1 Stunde und 40 Minuten zwischen Erstfeld und Göschenen


2. April, 9.20 Uhr

Der Gotthard-Tunnel ist aktuell in beiden Richtungen gesperrt. Grund ist ein Pannenfahrzeug.

Auf der A2 kommt es zudem in mehreren Abschnitten rund um den Gotthard zu erheblichen Verkehrsproblemen:

  • Richtung Gotthard von Luzern sind die Einfahrten Göschenen und Wassen gesperrt.
  • Zwischen Erstfeld und Göschenen herrscht starke Verkehrsüberlastung mit rund 8 Kilometer Stau und einem Zeitverlust von bis zu 1 Stunde 20 Minuten. Als Umleitung wird die A13 via San-Bernardino-Tunnel empfohlen.
  • Zusätzlich ist zwischen Wassen und Göschenen der rechte Fahrstreifen wegen eines Pannen-Lastwagens blockiert.
  • Am Südportal des Gotthards staut sich der Verkehr ebenfalls: Zwischen Quinto und Airolo besteht ein 1 Kilometer langer Stau mit bis zu zehn Minuten Zeitverlust.

2. April, 7.30 Uhr

Der Gründonnerstag startet bereits mit einem grossen Verkehrsaufkommen vor dem Gotthard-Nordportal. Kurz nach sieben Uhr meldete der Touring Club Schweiz TCS bereits eine Staulänge von fünf Kilometern. Der Zeitverlust auf der Reise durch das Nadelöhr der Alpen beträgt damit aktuell rund 50 Minuten. 


1. April, 13 Uhr

Der Reiseverkehr rund um die Osterzeit hat begonnen. Vor dem Nordportal reihen sich bereits Hunderte von Fahrzeugen auf einer Strecke von neun Kilometern. Derzeit muss mit Wartezeiten von rund 90 Minuten gerechnet werden.


In diesem Jahr dürfte es rund um Ostern auf der Nord-Süd-Achse besonders eng werden. Vor oder gleich nach den Feiertagen starten in 19 Kantonen die Frühlingsferien. Dasselbe gilt für mehrere deutsche Bundesländer. 

«Am Gründonnerstag nimmt das Verkehrsaufkommen voraussichtlich stark zu und insbesondere nach dem Mittag sind Wartezeiten von mehr als zwei Stunden zu erwarten», schreibt der TCS in seiner am Montag veröffentlichten Stauprognose. «Abgesehen von einer kurzen Zeitspanne in der Nacht auf Freitag dürften die Staus bis am Abend des Karfreitags andauern. Nach dem Gotthard müssen Reisende auch am Grenzübergang Chiasso-Brogeda genügend Zeit einplanen.»

Wo staut es jetzt gerade? Die wichtigsten Verkehrsknotenpunkte findest du in der STREETLIFE-Stauwebcam-Übersicht.

Alternativrouten sind kaum eine Alternative

Das Gleiche gilt für die sogenannten Alternativrouten. So empfiehlt das Bundesamt für Strassen ASTRA Reisenden aus Zürich und der Ostschweiz die Umfahrung über die San-Bernardino-Route (A13). «Allerdings kann es auch auf dieser Route zu Behinderungen kommen», so der TCS. Auch hier werde mit Wartezeiten von rund zwei Stunden gerechnet.

Eine weitere Ausweichmöglichkeit sind die Autozüge durch den Lötschberg oder den Simplon. Was allerdings in diesem Jahr wegfällt, sind die Alpenpässe. Die meisten sind für den Verkehr derzeit noch geschlossen.

Laut TCS ist die Reisezeit ein wichtiger Faktor: «Wer den Stau am Gotthard vermeiden möchte, fährt am besten frühmorgens durch den Tunnel.» 

Auf der Rückreise droht ein noch längerer Stau

Ab Ostersonntag startet dann der Rückreiseverkehr in den Norden. Ab Mittag dürfte es vor dem Gotthard-Südportal dann ebenfalls zu Wartezeiten kommen. Für Sonntag prognostiziert der TCS rund 1,5 Stunden, am Ostermontag nehme das dann sprunghaft zu: «Am Nachmittag bis in den Abend kann der Zeitverlust 3 Stunden betragen.»

Stau-Rekord liegt bei 25 Kilometern

An Ostern 2025 lag die Stauspitze vor dem Gotthard-Nordportal bei 15 Kilometern. Dabei handelt es sich um die zweitlängste Kolonne in den letzten zehn Jahren. Zum absoluten Stau-Rekord kam es an Ostern 1998. Bei starkem Schneefall kam es damals vor dem Nordportal zu einer Staulänge von 25 Kilometern.

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