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Nationaler Trauertag mit Schweigeminute und Zugpfeifen
Die Schweiz trauert um die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana. Am nationalen Trauertag standen im ganzen Land die Flaggen auf Halbmast, vielerorts läuteten die Kirchenglocken. Zur offiziellen Trauerfeier um 13.45 Uhr am Freitag reisten zahlreiche Staatschefs aus ganz Europa ins Wallis an.
Am Freitag, um 14 Uhr, hielt die Schweiz inne. Mit einer Schweigeminute wurde den Opfern der Brandkatastrophe in Crans-Montana gedacht. Zu den Trauerfeierlichkeiten waren zahlreiche Staatschefs angereist.
Im ganzen Land waren um Punkt 14 Uhr die Kirchenglocken zu hören. Auch die SBB beteiligten sich an diesem nationalen Trauertag. Bereits am Morgen wurden die Zugreisenden auf den Bildschirmen in den Bahnhöfen, Zügen und in der mobilen App auf die Trauerfeierlichkeiten hingewiesen. Um 13.55 Uhr wurde zudem mit Durchsagen in den Zügen an die Schweigeminute erinnert und die Hintergrundmusik an den Bahnhöfen ausgeschaltet. Um 13.58 Uhr betätigten dann die Lokführerinnen und Lokführer im ganzen Land ihre Zugpfeifen.
Hier fand die offizielle Trauerfeier statt
Sie wurde im Expo-Center von Martigny im Kanton Wallis durchgeführt. Die Trauerfeier wurde live auf SRF 1 übertragen.
Weitere Anlässe fanden in diesen Städten statt: In St. Gallen kam es zu einem Andachtsmoment auf dem Klosterplatz, in Zürich gedachte der Stadtrat auf dem Münsterhof den Brandopfern und in Basel war eine Schweigeminute vor dem Rathaus auf dem Marktplatz vorgesehen. Gedenkanlässe fanden ebenfalls in Freiburg und Lugano statt. Und in Bern standen um 14 Uhr für 20 Sekunden die Trams und Busse still.

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