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Max Verstappen vor Saison-Auftakt: «Es macht keinen Spass»
Max Verstappen (28) testet aktuell seinen Rennwagen in Bahrain. Dort äusserte er sich jetzt wenig erfreut über die neuen Regeln in der Formel 1.
Dieses «Sky»-Interview sorgte bei Red Bull intern garantiert für Ärger: Nach seinen offiziellen Testfahrten in Bahrain holte der mehrfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen am Donnerstag zum Rundumschlag aus. Auf die Frage des Moderators Peter Hardenacke, ob das neue Fahrgefühl Spass mache, antwortete Verstappen: «Nein, nein, eigentlich gar nicht. Das macht gar keinen Spass, zu fahren. Ja, was muss ich da eigentlich darüber sagen? Das ist ein wenig wie Formel E auf Steroiden. Das ist nicht mehr das originale Formel-1-Gefühl.»
Die Krux mit der Energiegewinnung
Es bleibt nicht die einzige kritische Aussage des Holländers an diesem Tag. Wie bild.de schreibt, setzt Verstappen in einer Medienrunde mit niederländischen Journalisten kurz darauf noch einen drauf. Dabei kritisierte er vor allem die neue Fahrweise, um Energie zu sparen. Laut Verstappen widerspreche es jedem Rennfahrer-Instinkt, wenn man in der Kurve absichtlich langsamer fahren muss. Energiegewinnung dürfe doch nicht wichtiger sein als pure Geschwindigkeit.
Folgt der Rücktritt?
Drei Wochen vor dem Saisonauftakt in Australien hält sich Verstappens Begeisterung für die neuen Autos also in Grenzen. Denkt er gar über einen Rücktritt nach? Dazu sagt er: «Wenn das Fahren keinen Spass macht, denkt man über Alternativen nach. Wenn man schon alles gewonnen hat, bieten sich viele andere spannende Dinge an, die man machen könnte.» Ganz so weit sei es aber noch nicht. «Ich fahre weiterhin mit Leidenschaft. Aber mir ist es egal, wenn nicht jeder meine Aussagen gut findet.»

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