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Ferien in weiteren Kantonen

Strassenkollaps: Kommt's am Samstag zu langen Wartezeiten am Gotthard?

Ab diesem Wochenende steckt die Mehrheit der Schweizer Kantone in den Sommerferien. Und damit nimmt der Verkehr auf der Nord-Südachse erneut deutlich zu. Auf dem Weg in die Strandferien muss vor dem Gotthard-Nordportal vor allem am Samstag mit langen Wartezeiten gerechnet werden.

Der Verkehr zog bereits am Freitagnachmittag ab 15 Uhr deutlich an. Gegen 16 Uhr lag die Staulänge auf der A2 zwischen Erstfeld und Göschenen bereits bei neun Kilometern. Tendenz weiter steigend. Die eigentliche Stauspitze an diesem Wochenende dürfte aber gegen Samstagmittag erreicht werden. Dann rechnen Verkehrsexperten mit einem Rückstau von über 15 Kilometern Länge. 

Der Grund für das hohe Verkehrsaufkommen: An diesem Wochenende starten in Zürich und in vier deutschen Bundesländern die diesjährigen Sommerferien. In der Schweiz haben damit in der Mehrheit der Kantone die Schulferien begonnen. Willst du in Echtzeit sehen, wo und wie lange es auf Schweizer Autobhanen staut, hier geht es zur STREETLIFE-Webcam-Übersicht. 

Neben dem Gotthard-Nadelöhr ist aktuell mit einer Verkehrsüberlastung auch auf diesen Strecken zu rechnen, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) warnt:

  • A13 durch den San-Bernardino-Tunnel
  • A21 durch den Grossen Sankt Bernhard-Tunnel
  • In den Agglomerationen Zürich, Basel, Bern, Luzern, Lausanne und Genf, insbesondere auf den Nationalstrassen A1, A2 und A3

Was wird bei längerem Stau empfohlen?

Das ASTRA empfiehlt, immer genügend Zeitreserven einzuplanen. Wichtig ist es auch, sich vor und während der Fahrt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Vom Verlassen der Nationalstrassen rät der Bund ab. Das verstopfe nur den lokalen Verkehr und stelle für die Anwohner in den betroffenen Dörfer und Ortschaften eine zusätzliche Belastung dar. 

Steckst auch du im Stau? Schick uns deine Staubilder. Und so machst du mit: Schick uns dein Bild inklusive einer kurzen Beschreibung per WhatsApp an 077 279 72 56 oder per E-Mail an [email protected]. Die interessantesten Einsendungen veröffentlichen wir auf STREETLIFE und vergüten sie mit einem Leserreporter-Honorar.

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