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Gewinn von Mercedes-Benz bricht um 26 Prozent ein
Mercedes-Benz hat im zweiten Quartal einen deutlichen Rückschlag hinnehmen müssen. Der Autobauer verkaufte weniger Fahrzeuge, der Gewinn im Pkw-Geschäft brach um 26 Prozent ein. Hauptgrund ist die schwache Nachfrage auf dem chinesischen Markt.
Mercedes-Benz hat im zweiten Quartal einen deutlichen Rückgang im Pkw-Geschäft verzeichnet. Der operative Gewinn sank auf 909 Millionen Euro. Besonders stark wirkte sich dabei eine Sonderabschreibung von 704 Millionen Euro in China aus. Der Konzern betont jedoch, dass der chinesische Markt weiterhin eine zentrale strategische Rolle spiele.
Angesichts der schwachen Nachfrage rechnet Mercedes für das Gesamtjahr nun mit einem leicht geringeren Fahrzeugabsatz und einem Konzernumsatz unter dem Vorjahresniveau. Zuvor war der Autobauer noch davon ausgegangen, das Vorjahresergebnis erreichen zu können. Als Hauptgrund nennt Mercedes die anhaltende Immobilienkrise in China, welche die Konsumlaune drückt und insbesondere den Absatz von Luxusfahrzeugen belastet. Auch Konkurrent Volkswagen hatte seine Erwartungen zuletzt nach unten korrigiert.
E-Auto-Verkäufe nehmen zu
Für einen Lichtblick sorgt das Elektrogeschäft: Im zweiten Quartal setzte Mercedes weltweit 52'852 Elektroautos ab – ein Plus von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders in Europa entwickelte sich die Nachfrage stark und legte um 87 Prozent zu. Den Anteil der E-Autos am Gesamtabsatz will der Konzern deshalb von bislang erwarteten 23 auf 25 Prozent steigern.
Gleichzeitig hält Mercedes an seinem Sparkurs fest. Bereits vor über einem Jahr wurde ein Kostensenkungsprogramm gestartet, das Ende Juni weiter verschärft wurde. Unter anderem verschob der Konzern eine tarifliche Sonderzahlung und stiess mit Forderungen nach höherer Arbeitsleistung für den gleichen Lohn auf Kritik bei den Beschäftigten.
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