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Grosses Sanierungsprojekt läuft

Geister-Raststätte soll zum Kultur-Hotspot werden

Die verlassene Raststätte an der A3 bei Obstalden GL soll nicht länger ein Lost Place bleiben, sondern zu einem autofreien Treffpunkt für Kultur, Austausch und Events werden. Hinter dem ungewöhnlichen Projekt steht der Liechtensteiner Unternehmererbe Rudolf Hilti, der dem Bau nun eine völlig neue Zukunft geben will.

Die seit über 20 Jahren stillgelegte Raststätte am Walensee an der A3 bei Obstalden GL soll aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen. Der ikonische Betonbau oberhalb des Walensee wird derzeit saniert und könnte schon bald wieder zum Treffpunkt werden, allerdings ohne klassischen Autobahnverkehr. 

Der Liechtensteiner Unternehmererbe Rudolf Hilti plant laut den Glarner Nachrichten, den markanten Betonbau am Walensee in einen autofreien Begegnungs- und Kulturort mit Café, Veranstaltungen und sogar Shuttle-Boot-Anbindung umzuwandeln. Während die Sanierungsarbeiten bereits laufen, sind erste Events für Herbst 2026 vorgesehen.

Vom Lost Place zum Kultur-Hotspot

Die Anlage an der Autobahn A3 ist seit 2003 geschlossen und verfällt seither sichtbar (STREETLIFE berichtete). Immer wieder kursierten Ideen für eine neue Nutzung, doch Sicherheitsvorgaben des Bundes verhinderten bisher eine Wiederbelebung des Standorts.

Eigentümer will Lösung nach Jahren des Stillstands

Eigentümer der Anlage ist der Österreicher Heinz Peter Moravcik. Er hatte die Raststätte 2013 mit grossen Plänen übernommen, konnte diese jedoch nie umsetzen. Heute wünscht er sich vor allem eine Lösung und eine faire Entschädigung, idealerweise durch einen Verkauf an den Staat.

Laut Hilti habe man sich nach Gesprächen geeinigt. Moravcik sei es nie primär ums Geld gegangen, sondern darum, dass der Ort wieder eine sinnvolle Nutzung erhält. Finanziert wird das Projekt laut Hilti vollständig privat, unter anderem über die gemeinnützige The System Change Foundation.

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