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Fan-Pyro legt Bahnstrecke bis Dienstag lahm
Am Sonntagabend sind im Bahnhof Lausanne rund 30 Kabel in Brand geraten. Das führt zu einem grösseren Ausfall auf dem Schienennetz. Bis Dienstagmorgen raten die SBB von Reisen zwischen Lausanne und Renens ab.
Die Bahnstrecke zwischen Lausanne und Prilly-Malley kann seit dem Vorfall nicht befahren werden und ist bis auf weiteres gesperrt, teilen die SBB mit. Es würde alles daran gesetzt, «den Bahnverkehr so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Die Schäden sind gross, die Prognose für die vollständige Wiederinbetriebnahme noch nicht bekannt», heisst es weiter.
Die Sperrung erfolgte, nachdem im Bahnhof Lausanne am Sonntagabend gegen 20.45 Uhr rund 30 Kabel in Brand geraten waren. Wie erste Ermittlungen zeigen, ist das Feuer auf einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug zurückzuführen. Die Kabel sind für die Steuerung der Weichen und Signale wichtig, der entstandene Schaden führt deshalb zu einem Ausfall der Strecke zwischen Lausanne und Prilly-Malley.
Am Montagmorgen haben die SBB mit den Reparaturarbeiten an den Kabeln begonnen. «Angesichts des Ausmasses der Schäden sind die Arbeiten sehr aufwendig, sie dauern ungefähr sechs bis acht Stunden pro Kabel», so die SBB. Bis die Strecke wieder befahrbar ist, bieten die SBB Alternativlösungen für die Reisenden an. So verkehren zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens pro Stunde und Richtung zwei Extrazüge. Seit 7 Uhr am Montagmorgen stehen zudem 20 Ersatzbusse zur Verfügung. Reisende können sich über den Liveticker auf der SBB-Seite Bahnverkehrsinformationen informieren.
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