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Abschied nehmen

Diese Autos verschwinden dieses Jahr

Letzte Chance für Sonnenanbeter und PS-Fans. Die Autobauer stellen dieses Jahr wieder verschiedene Modelle ein. Davon sind unter anderem Cabrios und Sportmodelle betroffen. STREETLIFE weiss, von welchen Autos wir uns im Jahr 2026 verabschieden müssen.

Auto-Modelle kommen und gehen. Dieses Jahr verschwinden wieder einige etablierte Namen und bekommen keine Nachfolger mehr. Für interessierte Käuferinnen und Käufer bietet sich je nach Modell die Chance, ein Schnäppchen zu machen. Denn die Händler müssen Platz für die neuen Autos machen und die auslaufenden Modelle schnell unter die Kundschaft bringen – teilweise mit ordentlichen Rabatten.

Aber Vorsicht: Es gibt auch Modelle, die aufgrund ihrer Beliebtheit oder Exklusivität eher noch teurer werden. Vor allem, wenn sie noch mit einer «Final Edition» oder ähnlichen Sondermodellen in Rente geschickt werden. STREETLIFE hat einige Modelle zusammengetragen, von welchen wir uns dieses Jahr verabschieden müssen.

Audi A1 und Q2

Wer kleine Audis fahren will, muss schnell zugreifen. Die Nobel-Marke des VW-Konzerns stellt ihren Kleinwagen A1 ein. Damit setzt Audi seine Ankündigung von 2022 endgültig um. Gleiches gilt für den Einstiegs-SUV Audi Q2. Die Nachfolge ist noch nicht geklärt. Eigentlich soll der A1 keinen Nachfolger erhalten, weil kleine Autos zu wenig Gewinn abwerfen. Aber auf Basis des Elektro-Polo soll nun doch noch diesen Herbst ein kleiner Audi-Stromer folgen. Nach aktuellen Meldungen soll er A2 E-Tron heissen. Doch Audi hat seine Nomenklatur, was Elektro- und Verbrennermodelle betrifft, wieder über den Haufen geworfen, weshalb er am Ende genauso gut A1 oder Q2 E-Tron heissen könnte.

Schon Ende letzten Jahres stellte Audi die Produktion des Elektro-Flaggschiffs Q8 E-Tron ein. Auch hier soll es dieses Jahr noch einen Nachfolger geben. Mit Verbrennungs- und Elektromotor und ungewissem Namen – entweder Q7 oder Q8.

BMW Z4

Ohne eine Partnerschaft mit Toyota hätte es den Z4 nie gegeben. Die Japaner haben die Entwicklung finanziert, um ihren Supra zu haben. Denn beide Modelle bedienten eine Nische, weshalb ohne Partner die Kosten-Nutzen-Rechnung nicht aufgegangen wäre. Jetzt endet die Partnerschaft und damit auch die Z4-Produktion. Im März lief der letzte bayerische Roadster vom Band.

Weiter müssen sich BMW-Fans von den Coupés X4 und 8er verabschieden. Die Produktion des X4 endete schon letztes Jahr. Der Grund: Der kleinere X2 ist mit der Neuauflage gewachsen und sehr erfolgreich und auch der grössere X6 ist beliebter als der X4. Noch gibt es Hoffnungen auf einen iX4 auf Basis der Neuen Klasse und als Schwestermodell des iX3.

Honda Civic Type R

Die europäischen Abgasnormen versetzen der Sportversion des Civic den Todesstoss. Der Type R endet dieses Jahr und verabschiedet sich mit einer auf 40 Exemplare limitierten «Ultimate Edition». Hoffnungen, dass sich das Aus nur auf Europa beschränkte, zerschlugen sich. Honda stellt den Civic Type R weltweit ein.

Mercedes EQE

Mercedes fährt nicht mehr zweigleisig. Die Elektromodelle EQE und EQE SUV werden dieses Jahr nach einer kurzen Produktionsdauer von vier Jahren eingestellt. Sagt sich Mercedes von der Elektromobilität los? Nein. Aber die elektrische E-Klasse und der elektrische GLE werden neu die etablierten Namen ihrer Verbrenner-Pendants tragen. Sprich, die neuen Stromer in der Klasse heissen E-Klasse elektrisch und GLE elektrisch – und der Name EQE verschwindet.

Das gleiche Schicksal droht dem EQB, der als GLB elektrisch zurückkehren wird. Zudem hat der mit Renault produzierte Hochdachkombi T-Klasse ausgedient. Es ist auch das Ende der Partnerschaft zwischen Mercedes und der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz. Erhalten bleibt die A-Klasse, deren Produktion verlängert wurde, bis 2028 die neue Generation startet.

Mitsubishi Space Star

Bei Mitsubishi verschwinden gleich zwei Einstiegsmodelle. Für den Kleinwagen Space Star ist nach 14 Jahren endgültig Schluss. Neue technische Auflagen und CO₂-Vorschriften lassen sich in dem alten Modell nicht mehr erfüllen. Zudem verschwindet auch der erst vor drei Jahren zurückgekehrte Colt wieder. Dieser ist ein Schwestermodell der fünften Auflage des Renault Clios. Da dieses Jahr dessen sechste Generation startet und kein Mitsubishi-Ableger mehr geplant ist, verschwindet der Colt wieder.  Ob ein neuer Kleinwagen kommt, ist aktuell eben so offen wie sein Name. Dieses Jahr setzt Mitsubishi auf den neuen, rein elektrischen Eclipse Cross und den überarbeiteten Outlander Plug-in-Hybrid.

Suzuki Swace

Auch bei Suzuki und Toyota muss ein Partnermodell über die Klinge springen. Schon seit Ende letzten Jahres bietet Suzuki den auf dem Corolla basierenden Swace nicht mehr an – wie auch Ignis und Jimny. Nun hat die japanische Allrad- und Kleinwagenmarke mit dem Swift nur noch ein Modell, das kein SUV ist. Immerhin läuft die Partnerschaft zwischen Suzuki und Toyota weiter. Denn am Total der Partnermodelle hat sich nichts geändert. Suzuki verkauft weiterhin den Across, der auf dem RAV4 basiert, und Toyota bietet neu den elektrischen e Vitara als Urban Cruiser an.

Tesla Model S und X

Die beiden Tesla-Flaggschiffe haben endgültig ausgedient. Boss Elon Musk kündigte Anfang des Jahres das Ende für Model S und Model X an. Es waren nach dem in Kleinserie produzierten Roadster die ersten beiden und am längsten produzierten Tesla-Modelle. Nachfolger-Modelle wird es nicht geben. Denn im amerikanischen Werk in Fremont wird künftig der Roboter Optimus gebaut.

Toyota Supra

Von Geburt an vereint, kommt auch das Ende gemeinsam. Der Z4-Zwilling Toyota Supra wird auch nicht mehr weiterproduziert – vorerst! Während sich BMW in Bezug auf einen neuen Roadster bedeckt hält, hat Toyota schon angekündigt, dass der Name Supra früher oder später zurückkehren wird. Und mit dem GR GT präsentierte Toyotas Sportabteilung Gazoo Racing schon Ende letzten Jahres einen Rennwagen mit Strassenzulassung, dessen Gene in einen neuen Supra einfliessen könnten.

VW Touareg

VW verabschiedet sich von seinem Flaggschiff. Ende des Jahres läuft der letzte Touareg vom Band. Und obwohl ursprünglich, wie bei den Schwestermodellen Audi Q7 und Porsche Cayenne, ein Nachfolger angedacht war, entschied sich VW dagegen. Mit dem Tayron hat die Marke einen grösseren Tiguan im Angebot, der im Gegensatz zum Touareg erst noch bis zu sieben Sitze bietet. 

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