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Total verrückt! •
Schlüssel war im Auto

Bugatti von CEO Mate Rimac vom Firmengelände gestohlen

Gelegenheit macht Diebe. So auch am Hauptsitz der Elektro-Sportwagenmarke Rimac in Kroatien. Ein Bewerber stiehlt den Bugatti des Chefs Mate Rimac vom Firmenparkplatz.

Die Überwachungskamera zeigt einen Mann neben einem rund drei Millionen Franken teuren Bugatti Chiron Sport stehen. Er raucht eine Zigarette. Dann steigt er ein und fährt los. Nur, der Bugatti gehört ihm nicht. Er arbeitet nicht einmal auf dem Firmengelände, sondern war für ein Vorstellungsgespräch vor Ort. Das erzählt Bugatti- und Rimac-CEO Mate Rimac auf seinem Instagram-Profil, wo er das Video und die Geschichte dazu geteilt hat.

Der 38-jährige Kroate gilt als der europäische Elon Musk und scheint sehr gutgläubig zu sein. «Wie immer liess ich die Schlüssel im Auto liegen. Kroatien ist ein sehr sicheres Land», erzählt Rimac im Video. Der Grund dafür: Seine Mitarbeiter brauchen den Wagen immer wieder für Testfahrten oder Freunde leihen ihn aus. Doch dieses Mal nutzte der Bewerber die Gunst der Stunde und fuhr mit dem 1500 PS starken Hypersportler davon.

Verfolgung mit Porsche

Dank GPS konnte Rimac den Bugatti verfolgen, der auf dem Weg nach Slowenien war. Er nahm sogar mit einem vollgetankten Porsche 911 die Verfolgung auf, weil der Sportwagen mit einer Tankfüllung weiter kommt. Doch der Dieb hatte den Bugatti inzwischen schon getankt und konnte entkommen.

In Österreich wurde er schliesslich an einer Raststätte gestellt und verhaftet. Der Chiron Sport wurde an der Stossstange leicht beschädigt. Trotzdem verzichtet Rimac auf eine Anzeige. «Ich wollte den Dieb sogar nach Hause chauffieren. Denn wer so etwas tut, hat genug Probleme im Leben.» Die österreichischen und slowenischen Behörden müssen aber wegen des hohen Wertes des Bugattis von Amtes wegen ermitteln. 

Und ein Besuch bei Rimac in Kroatien lohnt sich für potenzielle Diebe jetzt aber definitiv nicht mehr. CEO Rimac hat seine Lektion gelernt und wird den Schlüssel künftig nicht mehr im Auto lassen.

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