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Motorsport •
Mit Schweizer Technik

So startet Audi ins Abenteuer Formel 1

Das ehemalige Schweizer Formel-1-Team Sauber hat am Dienstag den neuen Rennwagen als Audi-Werksteam vorgestellt. Der R26 ist silbern, schwarz und rot. Das entspricht den Farben, die Audi bereits im Dezember gezeigt hat.

Mit einer grossen Show in Berlin hat Audi am Dienstagabend seinen ersten Formel-1-Rennwagen vorgestellt. Farblich tritt R26 weniger knallig auf, als der letztjährige giftgrüne Sauber. Das deutsche Werksteam ging aus dem Schweizer F1-Rennstall hervor. Das Auto wird weiterhin in Hinwil entwickelt und gebaut. Die Motoren stammen aus dem deutschen Neuburg.

Farblich dominiert eine schwarz-silberne Grundlackierung, während Audis neues Orange-Rot farbliche Akzente setzt. Der Namenssponsor Revolut, eine Online-Bank, tritt eher dezent auf. Die schwarzen Schriftzüge setzen sich kaum vom silbernen Hintergrund ab, sind aber auf den Seitenkästen und dem Frontflügel prominent platziert.

Langer Weg in die F1

Audi hat sich in den letzten drei Jahren intensiv auf den Einstieg in die Formel 1 vorbereitet und zu Beginn des Jahres 2024 das Sauberteam komplett übernommen. In dieser Zeit wurden die Schlüsselpositionen besetzt. Der ehemalige Ferrari-Teamchef Mattia Binotto wurde zum Leiter des Formel-1-Projektes ernannt und Jonathan Wheatley übernahm im Lauf der vergangenen Saison die Position als Teamchef. Er arbeitet vorher 18 Jahre für Red Bull. Als Fahrer starten, wie letztes Jahr noch unter dem Namen Sauber, Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto.

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