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Ohne Begleitpersonal

Am Flughafen Zürich sind jetzt fahrerlose Shuttles im Einsatz

Der Flughafen Zürich hat den Automatisierungsgrad seiner autonomen Shuttlebusse erhöht. Seit Anfang September verkehren die Fahrzeuge auf dem Flughafengelände ohne Sicherheitspersonal an Bord.

Die zwei automatisierten Shuttlebusse am Flughafen Zürich, die seit geraumer Zeit als Mitarbeitershuttle auf einer definierten Strecke verkehren, werden nun nicht mehr physisch von Begleitpersonen überwacht. Die Fahrzeuge bewältigen die Fahrten eigenständig, während die Überwachung in eine zentrale Leitstelle verlagert wurde. 

Dieser Schritt markiert den Übergang zum sogenannten Level 4 der Automatisierung. Bisher war in den Fahrzeugen des Technologiepartners WeRide stets eine Sicherheitsperson präsent, um im Bedarfsfall manuell einzugreifen. Diese Aufgabe wird nun von einem «Remote Cockpit» übernommen. Mitarbeitende der Partnerfirmen Swissport und Krummen Kerzers beobachten den Betrieb von dort aus und können die Busse bei Bedarf aus der Ferne steuern. 

Testphase und Sicherheitsvorgaben

Die Umstellung erfolgt nach einer intensiven Vorbereitungszeit. Seit dem Start des Projekts im Frühjahr haben die Busse mehr als 15’000 Kilometer zurückgelegt. Dabei wurden technische Abläufe und Sicherheitsprozesse ohne Kreuzung von Flugzeug-Rollwegen erprobt. 

Das Pilotprojekt ist vorerst bis Ende 2026 befristet. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen als Basis für künftige Anwendungen automatisierter Fahrzeuge auf dem gesamten Flughafengelände dienen. Eine Entscheidung über die Weiterführung des Betriebs über 2026 hinaus steht noch aus.

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