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170 Franken fürs Parkieren? Park-Abzocke bei den Swiss Indoors
Wer während der Swiss Indoors in Basel mit dem Auto anreist, sollte beim Parkieren genau hinschauen. Im Parkhaus des Shoppingcenters St. Jakob-Park kosten sechs Stunden bereits 90 Franken. Wer den ganzen Tennistag bleibt, kann sogar bei 170 Franken landen. Die hohen Tarife sind Absicht: Die Plätze sollen möglichst für die Einkaufskundschaft frei bleiben.
Drei Franken für drei Stunden Parkieren? Das klingt nach einem Schnäppchen. Doch wer während der Swiss Indoors länger im Parkhaus des Shoppingcenters St. Jakob-Park stehen bleibt, zahlt schnell dreistellige Beträge. Vier Stunden kosten 25 Franken, fünf Stunden 60 Franken und sechs Stunden bereits 90 Franken. Ab der siebten Stunde kommen pro Stunde weitere 20 Franken dazu. Wer zehn Stunden bleibt, bezahlt so 170 Franken.
Parkplätze für Einkaufskunden
Die hohen Tarife sind offenbar bewusst gesetzt. Laut einer früheren Stellungnahme von Wincasa sollen die Parkplätze während des Turniers möglichst für die Kundschaft des Shoppingcenters frei bleiben. Die günstigen Kurzzeittarife sollen Einkäufe attraktiv machen, lange Parkaufenthalte dagegen unattraktiv.
Selbst die Swiss Indoors warnen auf ihrer Website vor den hohen Langzeitparkgebühren und bitten Besucher, das Parkhaus des Shoppingcenters während des Turniers zu meiden.
Park-and-Ride statt Parkhaus
Die Swiss Indoors empfehlen Besuchern, den orangefarbenen Park-and-Ride-Schildern zu den Parkplätzen Leimgrube und Ruchfeld im Dreispitz-Areal zu folgen. Von dort fährt ein Shuttle zum Turniergelände und zurück. Die Fahrt dauert rund zehn Minuten. Das Angebot gilt während der Turnierwoche zu den angegebenen Zeiten; am Qualifikationswochenende ist das Park-and-Ride-System nicht in Betrieb.
Wer mehrere Stunden Tennis schauen will, sollte sich deshalb vor der Anreise über die Parkmöglichkeiten informieren. Sonst wird das Parkieren womöglich teurer als das Match.

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