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Schweiz gehört zu Europas E-Auto-Spitze – bei den Kosten hapert es
Die Schweiz zählt inzwischen zu den fortschrittlichsten Elektromobilitätsmärkten Europas. Besonders bei Ladeinfrastruktur und E-Auto-Verbreitung schneidet das Land stark ab.
Die Schweiz gehört laut dem neuen European Mobility Guide 2026 von Ayvens zu den fortschrittlichsten E-Auto-Märkten Europas. Mit 61 von 100 Punkten wird das Land als «entwickelter» Markt eingestuft.
Besonders stark schneidet die Schweiz bei der Verbreitung von Elektroautos, der Ladeinfrastruktur und beim nachhaltigen Strommix ab. Die Zahl der öffentlichen Ladestationen stieg 2025 auf 8877 – ein Plus von 843 Stationen innerhalb eines Jahres.
Auch der Fahrzeugbestand wächst weiter. Batterieelektrische Autos legten um acht Prozent zu, Plug-in-Hybride sogar um 29 Prozent. Zu den beliebtesten Modellen gehören das Tesla Model Y sowie der Skoda Elroq und der Skoda Enyaq.
Problemfall Kosten
Weniger gut fällt die Bewertung bei den Kosten aus. Zwar sind Elektroautos mittlerweile leicht günstiger als vergleichbare Verbrenner, der Unterschied bleibt aber klein. Laut Studie liegen die Gesamtkosten bei 41 Rappen pro Kilometer gegenüber 44 Rappen bei Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotor.
Im europäischen Vergleich führen weiterhin Norwegen, Belgien und die Niederlande das Ranking an. Die Schweiz gehört zwar zur Spitzengruppe, erreicht aber insbesondere bei Steuervergünstigungen und finanziellen Anreizen noch nicht das Niveau der führenden Länder.
Die Studie zeigt damit: Die Schweiz ist bei der Elektromobilität weit fortgeschritten – ganz vorne fährt sie aber noch nicht.

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