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Wegen Waffenruhe

Ölpreis bricht ein – Benzin bald günstiger?

Der Ölpreis ist über Nacht deutlich gefallen – das könnte sich bald an Schweizer Tankstellen bemerkbar machen. Grund ist die Entspannung im Nahen Osten.

Der Ölpreis ist in der Nacht auf heute Mittwoch deutlich eingebrochen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet aktuell rund 92 Dollar – etwa 16 Prozent weniger als zuvor. Damit liegt der Preis auf dem tiefsten Stand seit Mitte März.

Auslöser für den Rückgang sind Hoffnungen auf eine Waffenruhe im Konflikt rund um den Iran. Im Zentrum steht die Strasse von Hormus, eine der wichtigsten Transportrouten für Öl weltweit. Rund ein Fünftel des global gehandelten Rohöls wird normalerweise durch diese Meerenge transportiert. Zuletzt war die Passage durch Spannungen stark eingeschränkt.

Nach Signalen aus dem Iran, dass Tanker die Route während einer möglichen Waffenruhe wieder passieren könnten, reagierten die Märkte sofort. Der Ölpreis gab deutlich nach.

Lage bleibt fragil

An Schweizer Tankstellen könnten die Preise in den kommenden Tagen oder Wochen nachgeben. Wie stark die Bewegung ausfällt, hängt davon ab, wie lange das tiefere Preisniveau anhält und wie schnell die günstigeren Einkaufspreise weitergegeben werden.

Gleichzeitig bleibt die Lage angespannt. Die Entwicklung im Nahen Osten gilt weiterhin als unsicher. Klar ist aber: Mit der Waffenruhe verschwindet ein zentraler Risikofaktor – zumindest vorerst. Kippt die Lage erneut, könnte es mit tiefen Ölpreisen schnell wieder vorbei sein.

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