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Politik & Wirtschaft •
Nachhaltigkeits-Initiative

Mitinitiant Matter: «Stoppen wir den Wahnsinn für unser Gewerbe»

Die 10-Millionen-Schweiz erwürgt unsere KMU. Bereits heute sind die Strassen in der Schweiz enorm überlastet. Die Folge: Staustunden werden zur Kostenfalle, und die Konsumenten zahlen die Zeche.

Schauen Sie sich um. Die Schweiz, wie wir sie kennen und lieben, ist in Gefahr. Jede Stunde, die wir im Stau verbringen – sei es auf dem Arbeitsweg oder als Transporteur auf der Autobahn – spüren wir die direkten Folgen einer völlig verfehlten Migrationspolitik. Es ist die unkontrollierte Zuwanderung, die unser kleines Land an den Rand des Zusammenbruchs bringt. Wir steuern mit Riesenschritten auf die 10-Millionen-Schweiz zu. Wer das zulässt, zerstört unsere Infrastruktur, unsere Natur und am Ende unseren Wohlstand.

Besonders hart trifft diese Entwicklung unsere KMU, das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. 2024 wurden auf den Schweizer Nationalstrassen (ohne Gemeinde- und Kantonsstrassen) 55’569 Staustunden gezählt – ein neuer Rekord! Im Jahr 2000 waren es noch 7711 Stunden, also sechs Mal weniger. Bei fast 90 Prozent dieser Staustunden führte eine Verkehrsüberlastung zu den langen Wartezeiten. Kurzum: Unsere Verkehrsinfrastruktur platzt jetzt schon aus allen Nähten. Das bedeutet für Transportunternehmen, Handwerker und Lieferdienste nicht nur verlorene Lebenszeit, sondern massive Mehrkosten. Ein Lastwagen, der im Stau steht, produziert keine Wertschöpfung, sondern nur Abgase und Kosten. Die Chauffeure verlieren Stunden, Lieferketten werden unterbrochen, Termine nicht eingehalten. Das ist kein Kavaliersdelikt, das ist ein Frontalangriff auf unsere Produktivität.

«Dichtestress» wird zum «Teuerungsstress»

Die Folgen sind klar: Um die gestiegenen Betriebs- und Personalkosten zu decken, müssen Transportunternehmen «Stauzuschläge» erheben. Wenn der Lastwagen für die Strecke von Bern nach Zürich statt zwei Stunden plötzlich vier braucht, müssen diese Kosten auf den Preis der Ware aufgeschlagen werden. Von alledem sprechen die meisten Politiker nicht gerne, und die Wirtschaftsverbände schon gar nicht.

Und wer bezahlt am Ende die Zeche? Das sind Sie, verehrte Leserinnen und Leser! Also sämtliche Endkonsumenten. Jeder, der im Supermarkt einkauft, merkt es: Die Preise steigen, und der sogenannte «Hochpreisinsel»-Effekt unseres Landes wird durch die Überlastung der Verkehrswege weiter befeuert. Die Folgen der 10-Millionen-Schweiz sind also direkt auf Ihrem Kassenzettel sichtbar. Der «Dichtestress» führt zum «Teuerungsstress».

Es ist ein Märchen der Linken und der EU-Turbos, dass diese ungesteuerte Zuwanderung unseren Wohlstand fördert. Das Gegenteil ist der Fall.

SVP-Nationalrat Thomas Matter

Es ist ein Märchen der Linken und der EU-Turbos, dass diese ungesteuerte Zuwanderung unseren Wohlstand fördert. Das Gegenteil ist der Fall: Diese Masse an Menschen überlastet unsere Infrastruktur, verteuert den Transport und schwächt den Wirtschaftsstandort Schweiz. Unsere Strassen sind verstopft, unsere Züge überfüllt, unsere Schulen und die Spitäler sind am Limit. Zudem muss die Zuwanderung verwaltet werden, wofür der Staat auf allen Ebenen – Bund, Kantone und Gemeinden – immer mehr Geld ausgeben muss.

Wir brauchen jetzt dringend eine Kehrtwende. Wir müssen die Zuwanderung begrenzen, bevor wir die Schweiz 10 Millionen Einwohner erreicht. Die Nachhaltigkeitsinitiative, über die wir am 14. Juni abstimmen, ist die Lösung. Sie verlangt, dass die ständige Wohnbevölkerung 10 Millionen vor dem Jahr 2050 nicht überschreiten darf. Und sie beauftragt den Bundesrat, zeitgerecht geeignete Lösungen zu finden.

Das ist kein Extremismus, das ist pure Vernunft. Das führt nicht zu Chaos, sondern will das Chaos beheben, das die anderen durch ihre lasche Zuwanderungspolitik angerichtet haben. Wir wollen keine zubetonierte Schweiz, keine explodierenden Mieten und keine ständigen Staus. Wir wollen eine Schweiz, die ihre Infrastruktur im Griff hat, ihre Gewerbebetriebe schützt und ihren Bürgern eine hohe Lebensqualität bietet.

Sagen Sie Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative, damit wir auch morgen noch eine Heimat haben!

 

Darum geht es bei der Nachhaltigkeits-Initiative

SVP-Nationalrat Thomas Matter ist Mitinitiant der Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!». Die Initianten wollen mit ihrem Vorschlag der befürchteten Bevölkerungsexplosion, welche Mieten weiter in die Höhe treibt, die Infrastruktur zunehmend belastet und die Natur zerstört, entgegenwirken. 

Die Initiative fordert eine nachhaltige Bevölkerungsentwicklung statt einer ungesteuerten Zuwanderung, keine Überschreitung der 10-Millionen-Marke vor 2050 und ein Ja zum Schutz der Umwelt und dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Die Initiative kommt am 14. Juni 2026 an die Urne.

Wir weisen darauf hin, dass die Ansichten unserer Kolumnisten nicht mit jenen der STREETLIFE-Redaktion übereinstimmen müssen.

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