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Wasserknappheit in Graubünden

Lastwagen sollen Trinkwasser ins Bergdorf bringen

Die Bergdörfer Feldis und Scheid im Kanton Graubünden haben immer weniger Wasser. Im Winter droht eine Knappheit. Deshalb sollen Lastwagen im Notfall Trinkwasser in die Berge fahren.

Schon Anfang November könnte im Ortsteil Feldis der Wasserbedarf nicht mehr gedeckt werden. Scheid würde Mitte Dezember folgen, berichtet RTS/SRF. Der Grund: Die Wasserquellen liefern immer weniger in die beiden Bündner Bergdörfer, die zur Gemeinde Domleschg gehören. Am Montag informierte die Gemeinde, wie sie den Wasserbedarf künftig decken will.

Die Lösung sieht einen Tanklastwagen und Trinkwassersilos vor. Die Lastwagen bringen pro Fahrt 25'000 Liter Wasser in die Dörfer, wo es in den Silos für die Bewohner gelagert wird. Da ein Gemeindemitarbeiter schon über den LKW-Führerschein verfügt, müsste die Gemeinde nur den Tankwagen und die Silos mieten.

Sparappelle an die Bevölkerung sollen die Situation weiter entspannen. Die Einwohnerinnen und Einwohner halten sich zwar daran, zweifeln aber, ob sich auch die Touristen diesen Winter daran halten werden.

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