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Krieg treibt Gewinne hoch: Ölriesen verdienen Milliarden
Während Autofahrende für Benzin und Diesel immer tiefer in die Tasche greifen müssen, klingeln bei den grossen Ölkonzernen die Kassen. Der Irankrieg hat ihre Gewinne innert eines Jahres beinahe verdoppelt.
Der Konflikt im Nahen Osten hat nicht nur die Spritpreise an den Tankstellen nach oben getrieben. Auch die weltweit grössten Ölkonzerne profitieren massiv von der angespannten Lage auf den Energiemärkten.
Die sieben Branchenschwergewichte Aramco, ExxonMobil, Chevron, Shell, TotalEnergies, BP und Equinor erwirtschafteten im zweiten Quartal 2026 zusammen rund 84 Milliarden US-Dollar Gewinn. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch rund 45 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von fast 87 Prozent.
Folgen an der Zapfsäule
Hauptgrund für den Gewinnsprung ist der stark gestiegene Ölpreis infolge des Irankriegs. Während sich die höheren Rohölkosten innert kurzer Zeit an den Zapfsäulen bemerkbar machten, profitieren die Förderkonzerne von deutlich höheren Verkaufserlösen.
Für Autofahrende bedeutet das vor allem eines: teurer tanken. Die Mineralölbranche dagegen verzeichnet eines der profitabelsten Quartale der vergangenen Jahre. Der Konflikt im Nahen Osten entwickelt sich damit nicht nur zu einer Belastung für Verbraucher und Wirtschaft, sondern auch zu einem Milliardengeschäft für die grossen Ölproduzenten.

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