Werbung
GP Monaco 2026: Das Rennen ist vorbei, die Diskussionen nicht
Auch ein Tag nach dem Grand Prix von Monaco sorgt das Rennen weiterhin für Gesprächsstoff. Umstrittene Zeitstrafen, Kritik an der FIA-Messmethode in der Boxengasse und ein möglicher Alpine-Einspruch werfen Fragen auf. Das offizielle Ergebnis könnte sogar noch einmal auf den Prüfstand kommen.
Während Mercedes-Pilot Andrea Kimi Antonelli in Monaco seinen nächsten Sieg feierte, sorgt das Nachspiel des Rennens für mindestens ebenso viele Schlagzeilen wie die Action auf der Strecke.
Im Zentrum der Diskussion stehen mehrere Zeitstrafen wegen angeblicher Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Boxengasse. Besonders Alpine zweifelt die Messungen der FIA an. Das Team sieht Unterschiede zwischen den offiziellen Daten und den eigenen Telemetrie-Werten und prüft weitere Schritte. Für Pierre Gasly hatten die Strafen direkte Folgen: Er verlor dadurch einen möglichen Podestplatz.
Messmethode der FIA sorgt für Kritik
Die Kontroverse dreht sich vor allem um die spezielle Boxeneinfahrt in Monaco. Mehrere Teams vermuten, dass die Messmethode der FIA auf dem engen Stadtkurs zu fragwürdigen Ergebnissen geführt haben könnte. Der Weltverband hält bislang jedoch an seiner Bewertung fest.
Für Frust sorgte auch die Strafe gegen Sergio Pérez. Der Cadillac-Pilot hätte dem neuen Team den ersten WM-Punkt beschert, fiel nach einer Zehnsekundenstrafe wegen einer falschen Startposition jedoch wieder aus den Top 10.
Damit steht weniger das sportliche Ergebnis im Fokus als die Entscheidungen der Rennkommissare. Sollte Alpine mit seiner Überprüfung Erfolg haben, könnte das Klassement des GP Monaco sogar nachträglich angepasst werden.
Werbung




