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Gewinneinbruch bei BMW: Einnahmen schrumpfen um 35 Prozent
Die deutsche Automobilbranche steckt in der Krise – und die macht auch vor BMW nicht halt. Der Automobilhersteller aus München erleidet im 2. Quartal einen drastischen Gewinneinbruch – um satte 35 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Schuld sei das schlechte China-Geschäft, wie der Konzern mitteilt.
Der Konzern verdiente damit zwischen April und Juni 2026 nach Steuern nur noch 1,2 Milliarden Euro (1,12 Milliarden Franken). Und auch die Umsätze des Konzerns sanken deutlich – von 34 auf 31 Milliarden Euro (28,9 Milliarden Franken).
Nur einen Tag zuvor hatte der Konzern aus München einen weltweiten Abbau von 8000 Stellen bis 2027 angekündigt. Eine Massnahme, die mit den aktuellen Ergebnissen durchaus nachzuvollziehen ist. Denn blickt man bei BMW ausschliesslich auf den Bereich Automobile, dann ist der Einbruch sogar noch drastischer, wie die Bild schreibt. So sackte das operative Ergebnis hier sogar um mehr als 60 Prozent auf 629 Millionen Euro (586,4 Millionen Franken) ab. BMW verdiente im 2. Quartal also mehr mit seinen Finanzdienstleistungen als mit der Herstellung von Autos.
Sorgenkind Chinageschäft
Besonders der Geschäftsgang auf dem weltweit grössten Automarkt macht BMW Sorgen. So musste der Konzern in China einen deutlichen Rückschlag hinnehmen. Im zweiten Quartal gingen die Verkaufszahlen um fast ein Drittel zurück. Und der Konkurrenzdruck durch inländische Hersteller dürfte in den nächsten Monaten weiter konstant hoch bleiben.
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