Werbung
F1-Boss Domenicali reagiert auf Kritik an neuen Regeln
Das neue Reglement der Formel 1 polarisiert. Für Aufsehen sorgten vor allem kritische Äusserungen der Fahrer. Nun nimmt F1-Boss Stefano Domenicali Stellung.
Die neuen Regeln in der Formel 1 sorgen nach den ersten drei Rennen weiterhin für Diskussionen. Für Kritik sorgt unter anderem, dass die Fahrer im Qualifying nicht mehr ans Limit gehen, weil sie Energie zurückgewinnen müssen für den Elektromotor.
Der F1-Boss Stefano Domenicali räumte gegenüber motorsport.com ein, dass das neue Reglement Schwachstellen hätte. «Ich nehme diese Kritik ernst und das Reglement muss definitiv verbessert werden.» Trotzdem will der Italiener nicht überstürzt reagieren, sondern mit Bedacht handeln. Denn die neue Formel 1 komme bei den Fans gut an. Die Einschaltquoten sind im Jahresvergleich um durchschnittlich 25 Prozent gestiegen und auch die Umfragen zeigen, dass die Fans von den zahlreichen Überholmanövern begeistert seien.
Hersteller halten
Neben den begeisterten Fans gibt es weitere Umstände zu berücksichtigen, weiss Domenicali: «Wir müssen uns daran erinnern, wieso wir diese grosse Regeländerung vorgenommen haben.» Der Grund war, mit Hybridtechnik bestehende Hersteller zu halten und neue anzulocken. Wie wichtig das noch ist in Anbetracht der Rückbesinnung auf Verbrennungsmotoren, lässt Domenicali offen. Die Diskussionen über den neuen Regelzyklus in fünf Jahren würden aber definitiv anders werden. Kurzfristig erwartet der F1-Boss vor allem Änderungen im Qualifying. Allenfalls schon für den nächsten Grand Prix in Miami (USA) im Mai.
Werbung




