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Aktion vor Herrliberg Schulhaus

Eltern kämpfen gegen Elterntaxis vor der Schule

SUV statt Schulweg zu Fuss: Vor dem Schulhaus Herrliberg ZH herrscht jeden Morgen reger Elterntaxi-Betrieb. Eine Gruppe Eltern will dem Autostrom mit Flyern und gelben Bändern den Kampf ansagen – doch viele Mamis und Papis lassen sich davon offenbar nicht beeindrucken.

In Herrliberg zeigen sich die 

 

Eltern chauffieren ihre Kinder mit SUVs und Porsches bis vor das Schulhaus Herrliberg in Zürich – obwohl die Schule mit Plakaten und eine Elterngruppe mit Flyern für den Schulweg zu Fuss werben. Wie Nau.ch berichtet, stehen seit dem Schulbeginn am Montag, Eltern mit gelben Bändeln bei den «Kiss & Ride»-Parkplätzen der Schulanlage und sprechen die Autofahrer der Elterntaxis direkt an. 

Doch die Eltern bleiben von der Aktion unbeeindruckt, weichen den Mitgliedern sogar aus: «Eine Mutter winkte ab und sagte, sie habe solche Flyer bereits bekommen», erzählt Aktions-Mitglied Stefanie Jekel. «Andere schämten sich, denn sie hatten schon den Blinker zum Einbiegen in den Parkplatz gesetzt, fuhren aber weiter, als sie uns sahen.»

Laut Jekel gebe es auch Eltern, die sich entschuldigen. «Eine Mutter sagte, sie habe einen Arzttermin und müsse ihr Kind deshalb mit dem Auto abholen.»

Die Aktion soll die Elterntaxis nicht verbieten, sondern zum Umdenken bewegen. Als Alternative schlägt die Elterngruppe einen Pedibus vor, bei dem Eltern Kinder gemeinsam zu Fuss zur Schule begleiten.

Regionalpolizei zum Schulbeginn vor Ort

Auch die Polizei Region Meilen ist zum Schulstart während zwei Wochen verstärkt vor dem Schulareal präsent. Polizeichef Martin Schmäh sagt gegenüber Nau.ch, die Zahl der Elterntaxis sei in den vergangenen Jahren ungefähr gleich geblieben. Die Polizei greift bei Fehlverhalten ein, etwa wenn Autofahrer Kindern den Vortritt nehmen oder ausserhalb der «Drop-off-Zone» anhalten. Zudem führt sie Geschwindigkeitskontrollen auf den Schulweg-Achsen durch.

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