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Einstieg in die luxuriöse Lexus-Welt
Der LBX ist der kleinste Lexus, spart aber nicht an den schicken und luxuriösen Vorzügen der japanischen Premium-Marke. Gleichzeitig zeigt sein Hybridantrieb, dass Luxus nicht teuer sein muss. Wie sich der Einstieg in die Lexus-Welt fährt, zeigt der Schnell-Check von STREETLIFE.

Paparazzi-Faktor
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Der Lexus LBX als Sondermodell «Vibrant Edition» könnte gleich bei den «Men in Black» anheuern. Die Premium-Tochter von Toyota versieht ihren Bestseller mit zahlreichen schwarzen Details an Front- und Heckspoiler, an Fenster- und Türleisten, wie auch an den Stossfängern. Darüber hinaus sind sogar der Kühlergrill und die Leiste direkt darüber in Schwarz gehalten. Zusammen mit der schwarzen Lackierung des Testwagens sorgt das für einen schnittigen Auftritt des City-SUV, der die Blicke auf sich zieht. Wer die schwarzen Details mehr herausstreichen will, kann die «Vibrant Edition» auch als Zweifarblackierung in Rot oder Weiss mit schwarzem Dach haben.
Ebenso elegant geht es im Innenraum weiter: Dunkelrote Lederbezüge brechen das ansonsten in Schwarz gehaltene Interieur auf und sorgen neben der Ambientebeleuchtung für Farbtupfer. Auf Klavierlack verzichtet Lexus und überzieht dafür fast alles mit Leder. Dadurch wirkt der Innenraum gleich nobler und übertrifft vom Luxus-Ambiente her auch viele Luxuslimousinen.

Harassen-Faktor
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Als City-SUV gehört der LBX nicht gerade zu den Raumwundern. Aber wer will diesen eleganten Crossover schon zum Lastesel machen? Da stört es nicht wirklich, wenn das Ladevolumen von 315 Litern nicht zu den grössten im Segment gehört. Für den Einkauf im Alltag reicht es locker. Abgesehen davon ist ein bisschen weniger Stauraum ein kleiner Preis für den Allradantrieb. Insbesondere da die Konkurrenz beim Ladevolumen nahe beisammen liegt. Mit Frontantrieb steigt das Ladevolumen des LBX auf über 400 Liter und dann bietet er schon einen der grössten Kofferräume unter den City-SUV.
Darauf muss man bei der schicken «Vibrant Edition» aber verzichten, da es diese nur mit 4x4 gibt. Zudem sitzen im Fonds auch Erwachsene bequem, ohne sich eingeengt zu fühlen.

Nerd-Faktor
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Lexus bringt «Fräulein Rottenmeier» (STREETLIFE berichtete) mit einem Knopfdruck zum Schweigen. Solange man sich auf dem Lexus-System befindet, also ausserhalb von Android Auto oder Apple Carplay, findet sich in der Kopfzeile oben immer ein Geschwindigkeitssymbol. Einmal darauf gedrückt und die EU-Tempowarnung ist ausgeschaltet. So einfach kann das gehen. Ebenso einfach und angenehm: Für die Lautstärke gibt es unter dem Touchscreen immer noch einen Drehregler – nach wie vor die beste Lösung die Lautstärke.
Die Person am Steuer kann das Volumen auch über zwei Knöpfe am Lenkrad verstellen. Die Lenkradbedienung im LBX gehört sowieso zu den aktuell besten auf dem Markt. Die innovative Lösung von Lexus, um das Lenkrad nicht mit Schaltern zu überladen, sieht vor, die Knöpfe doppelt zu belegen. Per Knopfdruck kann man zwischen der Bedienung für Abstandstempomat, Radio oder Telefon wechseln. Und das Beste: Im Head-up-Display wird angezeigt, auf welchem Knopf der Daumen gerade liegt und welche Funktion dafür aktiv ist. Genial!

Monza-Faktor
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Luxus heisst nicht zwingend viel PS. Denn Fahrdynamik erfordert eine sportliche Abstimmung und das geht zu Lasten des Komforts. Deshalb zeigt sich der Monza-Faktor im LBX anderweitig. Einerseits versprüht er mit seinem vornehmen Innenraum Paddock-Club-Atmosphäre, bei der gefühlt nur noch der Champagner und Canapés fehlen. Andererseits ist das Cockpit sehr sportlich geschnitten und auf die Person am Lenkrad zugeschnitten. Man sitzt eher tief, hat alle Funktionen in Griffweite und über das Head-up-Display die wichtigsten Informationen immer im Blick.
Und dann zeigt Lexus, dass ein City-SUV auch mit 136 PS (100 kW) und 100 Nm spritzig unterwegs sein kann. Die Kombination aus kompakter Grösse – der LBX ist nur 4,2 Meter lang – Leichtbau mit einem Leergewicht von 1,4 Tonnen, sowie dem nahtlosen Elektroschub durch den Hybridantrieb macht es möglich. Zusammen mit der präzisen und direkten Lenkung schlängelt sich der LBX agiler durch den Stadtverkehr als jeder Sportwagen.

Planeten-Rettungs-Faktor
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Selbst wer Wert auf Luxus und einen schnittigen Auftritt legt, muss damit nicht gleich seinen CO₂-Abdruck ruinieren. Der LBX zeigt, dass Noblesse im Unterhalt nicht immer teuer sein muss. Die langjährige Hybrid-Erfahrung der Muttermarke Toyota sorgt für einen sparsamen Verbrauch. Nur 4,8 Liter gönnt sich der LBX im Test auf 100 Kilometer, was genau der Werksangabe entspricht, und in Zeiten steigender Spritpreise ein enormer Vorteil ist. Das macht den LBX zur aktuell sparsamsten Lösung abseits von Elektroautos.

Check-Bilanz
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Der kleinste Lexus ist ein ganz Grosser, der mit seinem schnittigen für einen spektakulären Auftritt sorgt. Zudem löst er mit seinen cleveren technischen Lösungen regelmässig erfreutes Staunen aus. Und der Hybridantrieb macht ihn zum grossen Sparer. Die «Vibrant Edition» kostet mit allen Extras 51'900 Franken. Auf den ersten Blick wirkt das nicht nach einem Schnäppchen, aber der LBX lässt in Sachen Luxus und Platz keine Wünsche offen. Zudem kombiniert Lexus dies mit dem in der Schweiz beliebten Allradantrieb und bietet für den LBX 15 Jahre Garantie. Ein Einstiegsmodell, das keine Wünsche offenlässt und Lust auf mehr von Lexus macht.
Lexus LBX 1.5 HSD AWD «Vibrant Edition»: Fakten
- Antrieb: 1,5-l-R3-Turbo-Benziner + Elektromotor mit 136 PS (100 kW), 120 Nm@3600-4800/min
- Antrieb: stufenloses Automatikgetriebe, 4x4
- Fahrleistung: 0-100 km/h in 9,6 s, Höchstgeschwindigkeit 170 km/h
- Verbrauch: Werk / Test: 4,8 / 4,8 l/100 km, 109 / 109 g CO₂/km, Energieeffizienz C
- Masse: Länge/Breite/Höhe: 4,19 m / 1,83 m / 1,56 m
- Laderaum: Kofferraum 315 l
- Gewichte: Leergewicht: 1415 kg, Anhängelast gebremst/ungebremst: 750 / 650 kg
- Preis: ab 51’900 Fr., (Basis: 136 PS, Frontantrieb: 36’900 Fr.)
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