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Motorsport •
Knockout-Cup in Leicester

Streit beim Speedway-Rennen – Fahrer liefern sich Prügelei

Hier war der Titel wohl Programm: Am Speedway-Knockout-Cup im britischen Leicester gerieten die Fahrer Josh Pickering und Kyle Howarth nach einem Duell auf der Piste auch nach der Ziellinie aneinander. Es kam zu einer Rauferei vor den Kameras.

Zum Vorfall kam es in Lauf 9 im Beaumont Park in Leicester. Die beiden Fahrer Pickering und Howarth schenkten sich nichts und lieferten sich ein hartes Rennen, dabei kamen sich die Motorräder sehr nahe. Nach der Ziellinie ging der Kampf dann unverblümt weiter. Zunächst lieferten sich die Kontrahenten ein Wortgefecht auf den Motorrädern. Doch kurz vor dem Fahrerlager eskalierte die Situation. Die beiden Rennfahrer gingen vor laufenden Kameras aufeinander los. Teammanager und Offizielle gingen dazwischen. 

Den Grund für die Rangelei erklärt Fahrer Josh Pickering gegenüber der Sun: «Kyle ist in der dritten Kurve einfach weiter auf mich zugefahren und hat mich bis an die Airfence gedrängt. Nach dem Rennen bin ich zu ihm gefahren und wollte von ihm wissen, was er da macht. Ich fragte ihn: 'Wieso fährst du wie ein verzweifelter Idiot?'» Howarth habe darauf sofort streitlustig reagiert und dann sei es halt passiert, so Pickering weiter. Mittlerweile habe sich die Lage etwas beruhigt. Pickering: «Wir haben nach dem Rennen miteinander gesprochen. Es gibt keinen Hass, aber er ist nicht mein Freund.»

Keiner der beiden Fahrer wurde vom Schiedsrichter bestraft. Der Vorfall wurde jedoch an die zuständige Speedway-Behörde weitergeleitet, um mögliche weitere Massnahmen zu prüfen.

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