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Neue Blitzertechnik in Bregenz A

Aufgepasst – hier zählt die Durchschnittsgeschwindigkeit

Der Pfändertunnel bei Bregenz ist Österreichs meistbefahrener Strassentunnel. Er befindet sich gleich nach der Schweizer Grenze und ist eine wichtige Verkehrsachse im Dreiländereck. Weil der Tunnel aktuell umgebaut wird, soll dort eine neue Geschwindigkeitskontrolle zum Einsatz kommen.

Dabei handelt es sich um die sogenannte Section Control. Bei dieser Kontrolle wird nicht klassisch geblitzt, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit über eine definierte Strecke berechnet. Die Konsequenz: Wer die Strecke zu schnell passiert, muss mit einer Busse rechnen.

Die Technik ist installiert, aber noch nicht freigeschaltet. Laut Betreiber wolle man die Geschwindigkeitsmessung einsetzen, weil der Tunnel aktuell umgebaut wird und man so die Sicherheit erhöhen möchte. Noch fehlen die behördlichen Verordnungen, daher ist der Starttermin noch unklar. Dass der Betrieb verboten wird, ist allerdings unrealistisch. Die Messtechnik steht in Österreich bereits auf mehreren Autobahnabschnitten im Einsatz.

Tempolimit liegt bei 60 km/h

Sicher ist auch schon, wie die Anlage im Pfändertunnel eingesetzt wird. «Sie wird dann nur von Montag bis Freitag in der Nacht und lediglich im Zuge des Baustellenbetriebs aktiv sein», sagt Alexander Holzedl, Sprecher der österreichischen Autobahnbetreiber-Gesellschaft Asfinag, dem Südkurier. In diesem Zeitraum gilt im Tunnel ein Tempolimit von 60 km/h. Ob es bei dieser Messung eine technische Toleranz gibt, dazu wollten sich die Behörden allerdings nicht äussern. «Details über die Geschwindigkeitstoleranz geben wir aus taktischen Gründen nicht bekannt», sagt ein Sprecher der Landespolizeidirektion Vorarlberg.

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