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Auf diesen Strassen kehrte der Winter zurück
Viele zieht es über Auffahrt in den Süden. Aber Achtung: Der Gotthardpass ist zwar offen, doch die Eisheiligen sorgen für winterliche Bedingungen. Wer bereits Sommerreifen montiert hat, sollte diese Pässe unbedingt meiden.
Seit dem 8. Mai ist der Gotthardpass wieder für den Verkehr geöffnet. Eine willkommene Entlastung für alle, die über die A2 Nord-Süd-Achse in den Süden reisen. Für viele Autofahrerinnen und Autofahrer ist das eine willkommene Entlastung auf der Nord-Süd-Achse. Gerade jetzt vor dem Auffahrtswochenende, wenn es wieder Richtung Tessin oder Italien geht.
Doch offen heisst derzeit nicht automatisch problemlos befahrbar. Während die Eisheiligen in diesen Tagen ihrem Namen alle Ehre machen, zeigt sich der Gotthardpass wieder winterlich: So ist die Passstrasse momentan zwar geöffnet, aber schneebedeckt. Es besteht die Gefahr von Eisglätte, wie der TCS warnt.
Diese Pässe sind ebenfalls schneebedeckt
Nicht nur am Gotthard ist Vorsicht angesagt. Auch weitere Alpenpässe sind aktuell zwar offen, aber schneebedeckt. Laut Alpenpässe.ch gilt dies unter anderem für folgende Strecken:
Berninapass: Die Strecke verbindet Pontresina mit San Carlo und ist gerade für Reisende Richtung Veltlin und Norditalien relevant.
Lukmanierpass: Die Route ist eine Alternative zwischen Graubünden und dem Tessin – mit Sommerreifen derzeit aber keine entspannte Ausweichstrecke.
Oberalppass: Die Passstrasse führt von Andermatt (UR) in die Surselva (GR) bis nach Disentis. Wer ins Bündnerland will mit Sommerreifen oder Töff, reist allenfalls sicherer über die A3.
Splügenpass: Für Fahrten Richtung Chiavenna und Comersee ist das wichtig – besonders für alle, die bereits auf Sommerbetrieb umgestellt haben.
Sommerreifen? Dann lieber unten bleiben
Die wichtigste Regel für Autofahrerinnen und Autofahrer: Vor der Abfahrt unbedingt die aktuelle Passlage prüfen. Gerade im Mai kann sich die Situation in den Alpen rasch ändern. Unten im Tal ist Frühling, oben auf dem Pass wartet plötzlich wieder Winter.
Wer Sommerreifen montiert hat, sollte schneebedeckte Pässe derzeit meiden. Das gilt besonders für frühe Morgenstunden, Abendfahrten und Streckenabschnitte im Schatten. Dort kann sich Eis länger halten, auch wenn die Strasse auf den ersten Blick nur nass aussieht.
Für die Fahrt in den Süden ist deshalb klar: Lieber etwas Geduld auf der Hauptachse einplanen, als mit Sommerpneus auf einer schneebedeckten Passstrasse ins Rutschen zu geraten.

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