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Unfall-Hotspots

Auf diesen Autobahnen kracht es am häufigsten

Neue Daten zeigen klar, wo es auf Schweizer Autobahnen besonders oft zu Unfällen kommt. Drei Hotspots stechen heraus – und sie haben eines gemeinsam: zu viel Verkehr auf zu engem Raum.

Wo kracht es auf Schweizer Autobahnen am häufigsten? Eine aktuelle Auswertung liefert klare Antworten – und zeigt, dass sich die Unfall-Hotspots stark auf wenige, besonders belastete Knotenpunkte konzentrieren.

Schweizweit wurden zwischen 2022 und 2024 insgesamt 948 Unfallschwerpunkte registriert. Rund 100 davon liegen auf Nationalstrassen. Besonders häufig kracht es dabei in der Deutschschweiz – vor allem rund um Zürich und im Mittelland, wie der Tages-Anzeiger schreibt.

Gefährlicher Rückstau

Der grösste Unfall-Hotspot liegt bei der Verzweigung Wangen-Brüttisellen auf der A15 – unmittelbar vor dem Brüttiseller Kreuz. Hier prallen täglich unterschiedliche Verkehrsströme aufeinander. Hauptgrund ist der regelmässige Rückstau von der A1, der bis auf die A15 zurückreicht. Fahrzeuge, die mit Tempo unterwegs sind, treffen plötzlich auf stehenden Verkehr – Auffahrunfälle sind die Folge. Gleichzeitig sorgen dicht aufeinanderfolgende Ein- und Ausfahrten für riskante Spurwechsel.

Ein weiterer Hotspot ist das Portal des Gubristtunnels bei der Nordumfahrung Zürich. Mit rund 120’000 Fahrzeugen täglich gehört dieser Abschnitt zu den meistbefahrenen der Schweiz. Besonders kritisch ist die Situation direkt vor der Tunneleinfahrt. Viele Autofahrer bremsen dort abrupt ab – oft reicht ein einzelnes Manöver, um eine Kettenreaktion auszulösen. Baustellen und Spurverengungen verschärfen die Lage zusätzlich.

Komplex und stark belastet

Auch der Autobahnanschluss Egerkingen zählt zu den unfallträchtigsten Orten im Schweizer Strassennetz. Hier kreuzen sich die A1 und die A2 – die wichtigsten Ost-West- und Nord-Süd-Achsen des Landes. Entsprechend hoch ist das Verkehrsaufkommen. Besonders häufig kommt es zu Kollisionen im Bereich von Ein- und Ausfahrten sowie beim Spurwechsel. Der Tages-Anzeiger beschreibt die Situation als «Chaos im Verkehrsfluss», ausgelöst durch ständiges Einfädeln und Ausfädeln auf engem Raum.

Auffällig ist: Alle drei Hotspots sind stark belastete Verkehrsknoten mit komplexer Verkehrsführung. Die Kombination aus hoher Dichte, Stau und kurzfristigen Spurwechseln erhöht das Unfallrisiko massiv.

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