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Fakten •
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454 Millionen kostet der Betrieb der Schweizer Nationalstrassen

Die Schweizer Nationalstrassen sind ein teures Dauerprojekt: 454 Millionen Franken kostete der laufende Betrieb des Schweizer Nationalstrassennetzes im Jahr 2025. Für Unterhalt und Erneuerung kommt nochmals ein Milliardenbetrag hinzu.

Rund 2250 Kilometer Nationalstrassen durchqueren die Schweiz. Damit sie sicher und befahrbar bleiben, gibt der Bund jährlich 454 Millionen Franken für ihren Betrieb aus. Zum betrieblichen Unterhalt gehören unter anderem Winterdienst, Reinigung, Grünpflege, die Pflege von Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen, Kontrollen, Schadenwehren sowie die Behebung von Unfall- und Unwetterschäden.

Die Zuständigkeiten

Für den Betrieb ist das Bundesamt für Strassen ASTRA verantwortlich. Einen grossen Teil der praktischen Arbeiten übernehmen elf kantonale Gebietseinheiten im Auftrag des Bundes. Sie stellen sicher, dass die Nationalstrassen rund um die Uhr sicher und betriebsbereit bleiben.

Auf Verkehrsmanagement, Verkehrsüberwachung und die dazugehörigen Datenbanken entfallen circa zehn Prozent der jährlichen Betriebskosten. Darin enthalten sind auch die Anlagen für die Geschwindigkeitsharmonisierung und Gefahrenwarnung GHGW. Mit ihnen lassen sich Geschwindigkeitslimiten beispielsweise bei hohem Verkehrsaufkommen, schlechtem Wetter oder Gefahrenstellen dynamisch anpassen.

Für den baulichen Unterhalt, die Erneuerung und den Ausbau der Nationalstrassen kommen zusätzliche Milliardenbeträge hinzu. 2024 investierte der Bund dafür rund 1,7 Milliarden Franken. Für 2025 bis 2029 rechnet das ASTRA mit durchschnittlich rund 1,17 Milliarden Franken pro Jahr für den Unterhalt.

Quelle: ASTRA

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