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Von Strassenlaterne aufgespiesst – Neulenkerin hat grosses Glück
Einmal kurz nicht aufgepasst und schon kann es am Steuer eines Autos richtig gefährlich werden: Diese Erfahrung machte kürzlich eine 18-jährige Neulenkerin im Kanton St. Gallen. In einer Rechtskurve kommt sie von der Strasse ab – und hatte danach Glück im Unglück.
Es ist eine spektakuläre Aufnahme: Tief im Motorenblock des silbergrauen 3er-BMW steckt ein Laternenmast. Der Wagen ist aufgebockt und stark beschädigt. Das Bild stammt aus einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St. Gallen. Und die hält darin fest: Die 18-jährige Neulenkerin hatte wahnsinniges Glück. «Sie konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen.»
Doch was ist passiert? Zum Unfall kommt es vergangenen Montagmorgen gegen 3 Uhr nachts. Die junge Frau ist in diesem Moment von Oberbüren SG in Richtung Zuzwil SG unterwegs. In der Gemeinde Sonnental verliert sie in einer Rechtskurve die Kontrolle über den Wagen. Gemäss Polizei gerät das Auto darauf auf die Gegenfahrbahn. «Danach fuhr es über das Trottoir und prallte frontal gegen die Strassenlaterne.»
Kam es zum Sekundenschlaf?
Die Uhrzeit des Unfalls lässt die Vermutung aufkommen, dass die Lenkerin am Steuer eingeschlafen sein könnte. «Nein, davon gehen wir aktuell nicht aus», sagt die Kapo SG auf Anfrage von STREETLIFE. Ebenfalls ausgeschlossen wird, dass die Frau von einem anderen Verkehrsteilnehmer von der Strasse gedrängt wurde. «Wir schliessen Dritteinwirkung aus», heisst es dazu weiter. Was effektiv zum Laternencrash geführt habe, sei abschliessend noch nicht geklärt. Es handle sich aber um einen Selbstunfall.
Der Crash kommt die Neulenkerin nun teuer zu stehen. Die Polizei beziffert den Sachschaden am Auto und an der Strasseninfrastruktur auf rund 18'000 Franken. Die junge Frau wird zudem bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Was das für Ihren neuen Führerschein bedeutet, entscheidet nun das Strassenverkehrsamt.
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