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Schafe legen Feierabendverkehr auf A1 lahm
Wer am Mittwochabend auf der A1 Richtung Zürich im Stau stand, staunte nicht schlecht: Keine Baustelle, kein liegengebliebenes Auto und auch nicht der Ferienverkehr sorgten für die Verkehrsbehinderungen – sondern Schafe.
Verletzt wurde beim Unfall glücklicherweise niemand. Weder der Fahrer und die Beifahrerin noch die beiden Hunde im Fahrzeug kamen zu Schaden. Auch die 30-köpfige Schafsherde überstand den Ausflug auf der A1 unversehrt.
Für die Einsatzkräfte bedeutete der Vorfall trotzdem viel Arbeit. Gemeinsam mit einem Landwirt mussten die Wollpassagiere umgeladen werden, während die Autobahn für mehrere Stunden gesperrt blieb. Das sorgte für lange Staus und kurze Geduldsfäden.
Ursache unklar
Während sich also viele Pendler im Feierabendverkehr in Geduld üben mussten, zeigten sich die Schafe bemerkenswert gelassen. Augenzeugen zufolge war die Stimmung im Anhänger zeitweise entspannter als auf der Autobahn.
Wie es zum Unfall kam, wird derzeit von der Polizei untersucht. Fest steht bisher nur: Mehr als 30 Schafe gelang es, die wichtigste Autobahn der Schweiz komplett lahmzulegen. Das schaffen sonst höchstens Baustellen.

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