Werbung
Benzin und Heizöl werden wieder teurer
Die US-amerikanischen Angriffe vergangener Nacht auf den Iran haben ihre Folgen. Benzin, Heizöl und Energiekosten schiessen wieder in die Höhe. 2,6 Prozent mehr kostet der Barrel Öl aktuell – Tendenz steigend.
Die Ölpreise schiessen wieder nach oben. Stand heute, Mittwoch, verteuerte sich laut Bild.de ein Barrel Öl (159 Liter) um 2,6 Prozent auf 76,09 Dollar, was umgerechnet 61,46 Franken entspricht. Anfangs Juli lag der Preis mit 70 Dollar pro Barrel (56,54 Franken) noch rund 8,5 Prozent tiefer.
Grund für den Preisanstieg sind neue Angriffe der USA in der Nacht auf Mittwoch auf über 80 Ziele im Iran. Diese folgten auf erneute Attacken des Irans auf Tanker in der Strasse von Hormus – einer der wichtigsten Öl-Routen der Welt. Dabei soll es einen katarischen Flüssiggas-Tanker der «Al-Rekayyat» besonders schwer getroffen haben.
Zusätzlich setzt die USA die Sanktionen, welche vor etwa zwei Wochen auf iranisches Öl gelockert wurden, wieder in Kraft. Damit seien neue Geschäfte mit iranischem Rohöl sowie Petrochemie- und Erdölprodukten wieder verboten.
Iran droht mit Rache
Der US-amerikanische Angriff vergangener Nacht bleibt nicht kommentarlos. So reagierte Teheran umgehend und kritisierte die Bombardierung scharf als «schwerwiegenden Verstoss» gegen das Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges.
Auch der iranische Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf meldet sich auf X zu Wort und schreibt: «Die Ära der Schikane und Erpressung ist vorbei. Wir lassen uns nicht unterkriegen.»
Major MOU Violations by the US:
— محمدباقر قالیباف | MB Ghalibaf (@mb_ghalibaf) July 8, 2026
Violating Iranian adjustments in the Strait
Persistent threats of further strikes
Reinstating oil sanctions
Attacks on southern Iran
Continued Zionist aggression on🇱🇧
The era of bullying and extortion is over. It leads nowhere. We don’t fold.
Die neuen Angriffe gelten als schwerste Eskalation seit der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Friedensgespräche und Verhandlungen wurden damit auf Eis gelegt. Damit sei auch klar, dass die Preise für Sprit, Heizöl und Energie wohl weiter steigen werden, solange die Lage in der Strasse von Hormus weiter ausser Kontrolle zu geraten drohe und neue Sanktionen den Ölmarkt belasten.
US-Berater: Verhalten vom Iran «völlig inakzeptabel»
Wie ein US-Berater erklärt, sei das Verhalten des Teherans in der Strasse von Hormus «völlig inakzeptabel». Erst wenn der Iran seinen Verpflichtungen nachkomme, könne er von wirtschaftlichen Erleichterungen profitieren.
Für die Angriffe auf die Tanker macht Katar den Iran verantwortlich und warnt vor einer Gefahr für die internationale Schifffahrt, wie auch für die weltweite Energieversorgung.
Werbung




